Eröffnung für die dritte Oktoberwoche geplant

Modefirma 24colours eröffnet Laden auf der Königsstraße in Kassel

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Jüngstes Beispiel für neu belebte Läden: In dem früheren Schuhgeschäft Gabor gegenüber dem Rathaus will das Berliner Modelabel  voraussichtlich im Oktober eröffnen.

Das noch junge Berliner Modelabel 24colours zieht es nach Kassel an die Königsstraße. Die Philosophie des Unternehmens: Erschwingliche Mode für junge Frauen

Während die lange Baustellenzeit auf Kassels Einkaufsmeile dem Ende entgegengeht, kehrt zunehmend Leben in länger leer stehende Ladenlokale ein. Jüngstes Beispiel ist gegenüber dem Rathaus das frühere Schuhgeschäft Gabor, das zuletzt nur noch vorübergehend als Outlet betrieben wurde. In dem Laden wird gerade umgebaut. In Kürze soll dort ein Laden der trendigen Berliner Frauenmodekette 24 colours eröffnen.

Das bestätigte eine Sprecherin des Unternehmens auf Anfrage. Man habe ein Jahr lang nach einem geeigneten Standort in Kassel gesucht. Abhängig vom Fortschritt der Umbauarbeiten sei die Eröffnung für die dritte Oktoberwoche geplant.

Modelabel 24colours wurde vor zehn Jahren in Berlin gegründet

Die Marke 24 colours wurde vor zehn Jahren in Berlin von der Modedesignerin Janina Hermes gegründet mit dem Konzept, erschwingliche und dennoch besondere Mode für junge Frauen anzubieten. Die Kollektionen sind vom Berliner Street-Style inspiriert und wurden anfangs ausschließlich online sowie auf dem Berliner Flohmarkt am Mauerpark angeboten.

Der Stil der jungen Firma kam so gut an, dass schon bald auch Ladengeschäfte eröffnet wurden – ab 2013 auch außerhalb der Hauptstadt. Seither ist aus dem Start-up ein schnell wachsendes Modelabel geworden, das im Schnitt alle zehn Wochen irgendwo in Deutschland einen neuen Laden eröffnet. Der künftige Shop in Kassel sei bereits der 37. Standort, sagte die Sprecherin.

Zielgruppe: Jung, weiblich, modebewusst, Studentinnen-Budget

Jung, weiblich, modebewusst, Studentinnen-Budget – so definiert das Berliner Label seine Zielgruppe. Deren Lebensgefühl entsprechend hat sich 24 colours nach eigenen Angaben hohe soziale und ökologische Standards in Bezug auf faire Produktionsbedingungen, Nachhaltigkeit und Klimaschutz auf die Fahnen geschrieben.

Außerdem wird mit der Perspektive geworben, dass man die dort gekauften Teile nicht wie bei den großen Trend-Modelabels schon bald auch an vielen anderen Trägerinnen sehen wird: Jedes Kleidungsstück von dem Berliner Designteam sei streng limitiert, von je höchstens 300 Teilen ist die Rede.

Dafür würden die Läden alle vier Wochen mit neuer Ware beliefert, was mit Newsletters, Social-Media-Aktivitäten und einem Stiltrend-Blog aus der Hauptstadt beworben wird.

Was die junge Modefirma so macht, kann man sich auf deren Website 24colours.de ansehen.

Erst vor wenigen Wochen hat in der Kasseler Innenstadt eine neue Filiale von H&M eröffnet. Dafür wurde das historische Gebäude, in dem zuvor das Modehaus Köhler war, aufwändig umgebaut.

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