Stadt und Land übernehmen Kosten

Sechs Millionen Euro investiert: Straßen im Kasseler Osten werden erneuert 

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So soll es werden: Im Bereich Königinhofstraße/Hafenstraße wird ein Radweg, der in beide Richtungen befahren werden kann, und ein Fußgängerweg gebaut.

Sechs Millionen Euro sollen in die Sanierung von Königinhof- und Hafenstraße im Kasseler Osten fließen. Der Bereich soll dann verkehrssicherer für Radfahrer und Fußgänger sein.

Die Kosten für die Erneuerung übernehmen Stadt und Land. Beginnen sollen die Arbeiten 2021. Die Straßen, auf denen täglich zwischen 7000 und 9000 Fahrzeuge unterwegs sind, werden auf einer Länge von 1200 Metern im Bereich zwischen Sandershäuser Straße und Scharnhorststraße (B7/B83) erneuert. Dort ist der Anteil von Lastwagen mit bis zu zwölf Prozent besonders hoch. An der Königinhofstraße sind unter anderem ein Baustoffhandel und der Recyclinghof ansässig.

Die Straßen sind auch Teil der Raddirektverbindung zwischen Helsa, Kaufungen und Kassel mit Anbindung an die Universität. Die Stadt plant entlang der Königinhof- und der Hafenstraße einen 4,50 Meter breiten Radweg, auf dem man in beide Richtungen fahren kann. 

Viel befahren: Auf der Königinhofstraße ist der Anteil der Lastwagen, die dort täglich langfahren besonders hoch.

Neben dem Radweg ist laut Stadt Kassel ein einseitiger Gehweg geplant. Der Radweg wird mit einem Bordstein und einem Sicherheitsstreifen von der Fahrbahn abgegrenzt. An den Grundstückszufahrten sind Piktogramme Markierungen vorgesehen.

Straßensanierung in Kassel: Radverkehr bekommt mehr Platz

Die Raddirektverbindung verläuft von der Leipziger Straße über die Agathofstraße und die Sandershäuser Straße zur Königinhofstraße. In der Sandershäuser Straße werden Abbiegestreifen angelegt, damit Radfahrer hier sicherer Abbiegen können.

In Höhe der Firma „Baustoff Walter“ wird in der Königinhofstraße eine Mittelinsel gebaut, damit der Kasseler Radverkehr vor der Einmündung zur Sandershäuser Straße die Straßenseite wechseln kann. Zwischen den Einmündungen „Am Lossewerk“ und „Am Hafen“ werden neue Bäume gepflanzt, die die Königinhofstraße zusätzlich aufwerten sollen. 

Hier wird saniert.

Auch hier wird in eine Mittelinsel eingerichtet, die eine bestehende Verbindung zwischen dem Radweg aus Niestetal und dem geplanten Geh- und Radweg auf der Trasse des ehemaligen Hafengleises. Für den Bau des Rad- und Gehweges muss allerdings auch ein Baum gefällt werden. Neue Parkplätze sind in der Straße „Am Lossewerk“ und in der Hafenstraße geplant.

Weitere Mittelinsel für Fußgänger auf der Hafenstraße

Im Bereich des Hafens ist die Hafenstraße relativ schmal, so dass dort nur ein Geh- und Radweg mit einer Breite von etwa vier Metern realisiert werden kann..

Der Gehweg endet in Höhe des Gebäudes Hafenstraße 76. Damit Fußgänger die Fahrbahn überqueren können ist eine weitere Mittelinsel geplant. Im Bereich Scharnhorststraße/Hafenstraße wird der Geh- und Radweg auf etwa sechs Meter verbreitert, dafür wird der Linksabbiegestreifen in Richtung Hafenbrücke entfallen und ein gemeinsamer Fahrstreifen für alle Richtungen markiert.

Auch in der Druseltalstraße wird gebaut. Mehrere Abschnitte der Straße sind gesperrt.

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