Frühling bringt weiteren Aufschwung

Arbeitsmarkt in Stadt und Kreis Kassel: Zahl der Jobsuchenden weiter gesunken

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Auch im April zeigt sich der nordhessische Arbeitsmarkt weiter in guter Verfassung. Die Arbeitslosenzahl im Agenturbezirk Kassel ist erneut gesunken. 

Wie die Agentur für Arbeit in Kassel mitteilte, sank die Zahl im Agenturbezirk Kassel, zu dem Stadt und Landkreis Kassel sowie der Werra-Meißner-Kreis gehören, auf 14 749 Arbeitslose. Das sind 268 Jobsuchende weniger als im März und sogar 955 weniger als im April 2018. Die aktuelle Arbeitslosenquote verharrt demnach bei 5,2 Prozent. Noch vor einem Jahr lag sie bei 5,5 Prozent.

„Die Frühjahrsbelebung lässt die Arbeitslosenzahlen weiter sinken und beschert erfreuliche Minuswerte binnen Monats- und Jahresfrist“, kommentierte Agenturchef Detlef Hesse die Entwicklung. Die weitere Entspannung gegenüber März zeige sich wie üblich ausschließlich im Bereich der Arbeitslosenversicherung (Rechtskreis SGB III). Im Jahresvergleich aber habe der Rechtskreis SGB II (Hartz-IV) mit einem Rückgang der Leistungsempfänger von immerhin 8,5 Prozent ganz klar die Nase vorn.

Hier reduzierte sich allein die Langzeitarbeitslosigkeit gegenüber dem Vorjahr um 17 Prozent, so Hesse. Gegenüber April 2018 hätten auch Ältere, Jugendliche und Frauen ihre Chancen auf Integration überdurchschnittlich nutzen können. Lediglich bei Ausländern hat sich die Zahl der arbeitslos gemeldeten Personen nicht reduziert.

Weniger offene Stellen

Besonders positiv wertete Hesse, dass der Bestand an offenen Stellen verringert werden konnte. Die aktuell 4145 Offerten bewegten sich zwar immer noch auf einem hohen Niveau, reduzierten sich aber binnen vier Wochen um 5,2 Prozent. „Das liegt vor allem daran, dass die Absprachen zwischen Arbeitsagentur, Jobcenter und Arbeitgeber immer besser gelingen“, so Hesse.

Ein kleiner Wermutstropfen sei, dass die Angebote im Bereich der Zeitarbeit deutlich zurückgegangen seien, da die Auftragslage dort nicht mehr so positiv wie noch vor einem Jahr sei. Hesse wertet das als ein Indikator für eine abnehmende Dynamik in der Region.

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