Bau kostet drei Millionen Euro

Kasseler Magistrat stimmt für zweite Eisfläche am Auestadion

Kassel. Die Pläne für eine zweite Eisfläche in Kassel nehmen immer konkretere Formen an. Der Magistrat der Stadt stimmte am Montag für ein entsprechendes Vorhaben.

Oberbürgermeister Christian Geselle soll nun die weiteren Schritte einleiten, wie er selbst bestätigte. Die Stadtverordnetenversammlung muss freilich noch zustimmen. Geselle sagte aber: „Wir sind auf einem guten Weg.“ Er bestätigte sogleich, dass der finanzielle Anteil der Stadt bei einer Million Euro läge, sollte das Projekt wie geplant realisiert werden.

Dem Vernehmen nach soll der Bau einer zweiten Eisfläche drei Millionen Euro kosten. Zwei Millionen würden dann von Verantwortlichen des Eishockey-Zweitligisten Kassel Huskies kommen: vom langjährigen Eigner Simon Kimm und Geschäftsführer Joe Gibbs, der als möglicher Nachfolger Kimms bei Erbbaurecht und Eissporthalle gilt. Gibbs wollte sich zu den konkreten Kosten nicht äußern. Er sagte: „Es gibt unterschiedliche Planungen.“

Als Standort ist die Fläche neben der Eissporthalle vorgesehen – dort, wo sich derzeit Parkplätze befinden. Der Neubau soll den Profis der Kassel Huskies und den Nachwuchsteams als weitere Trainingsfläche dienen. Im Idealfall wird das Projekt bis 2019 verwirklicht sein, wie Gibbs erklärte. „Aber nur, wenn alles planmäßig läuft und hundertprozentig klappt.“ Ob die zweite Eisfläche dann überdacht sein wird oder nicht, steht noch nicht fest, ebenso wie die Größe. So oder so – Gibbs sagt: „Eine zweite Eisfläche ist nicht nur für den Sport, sondern für die ganze Stadt eine tolle Sache.“

Deren Bau soll auch dazu führen, dass die Eissporthalle öfter anderweitig genutzt werden kann – etwa als Veranstaltungsort für Konzerte. So könnten dann beispielsweise parallel Konzerte in der Eissporthalle stattfinden und die Huskies nebenan trainieren. An eine umfangreiche Modernisierung ist laut Gibbs aber erst einmal nicht gedacht.

Der damals noch designierte Oberbürgermeister Christian Geselle hatte schon im Mai die zweite überdachte Eisfläche für Kassel angekündigt.

Was der Bau für die Stadt und den Sport bedeuten könnte, lesen Sie hier.

Hier könnte die Eishalle entstehen:

Rubriklistenbild: © Symbolfoto/pixabay

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