Gastrobereich im Untergeschoss 

Königs-Galerie in Kassel: Betreiber arbeitet am neuen Konzept für die Kö-Bar

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Die Kö-Bar im Einkaufstempel Königs-Galerie in der Kasseler Innenstadt ist geschlossen. Im Herbst soll der Barbetrieb laut Galeriebetreiber wieder aufgenommen werden. 

Kassel. Das Licht ist aus, die Stühle leer. Die Kö-Bar im Untergeschoss der Königs-Galerie ist geschlossen. Wann der beliebte Treffpunkt in der Innenstadt wieder geöffnet wird, ist noch unklar.

„Wir arbeiten an einem neuen Konzept“, sagt Thorsten Suppus vom Galeriebetreiber Jochinger Bauconsulting und Projektmanagement.

Der Mietvertrag sei regulär ausgelaufen, der bisherige Mieter Suleiman Jasaroski habe den Vertrag nicht verlängern wollen. „Jetzt sind wir auf der Suche nach einem neuen Betreiber und führen auch schon Gespräche mit Interessenten“, erklärt Suppus. Mehr möchte er noch nicht verraten. Klar ist nur: Im Herbst soll es auf jeden Fall weitergehen mit dem Barbetrieb.

Gastro-Unternehmer Suleiman Jasaroski, den alle nur Sule nennen, war für eine Stellungnahme bisher nicht zu erreichen. Er hatte die Kö-Bar im Sommer 2016 übernommen. Damals schien es, als könnte der neue, junge Wirt an die glanzvollen Zeiten des kürzlich verstorbenen Toni Nadalet anknüpfen. Der bekannte Kasseler Gastronom hatte die große ovale Theke nach der Eröffnung der Kö-Galerie 15 Jahre lang als Bühne für das Sehen und Gesehenwerden bespielt. „Marco’s Bar“ wurde zum wichtigen Treff mitten im Herzen der Stadt.

Als Toni die nach einem seiner Söhne benannte Bar 2011 an die Friedrich-Ebert-Straße im Vorderen Westen verlegte, wurde es am Tresen der Kö-Bar ruhiger. Was nach dem quirligen Gastro-Entertainer in fünf Jahren unter wechselnden neuen Betreibern passierte, war jeweils von mäßigem Erfolg und kurzer Dauer.

Beim Start von Sule Jasaroski, der zuvor im „Chiringuito“ an der Dörnbergstraße aktiv war, gab es rund um den von mehreren Gäste-Reihen belagerten Tresen erstmals wieder das einstige Bargemeinschafts-Gefühl zu spüren. Im Kunstsommer 2017 hatte der Kö-Bar-Betreiber Gäste auch auf dem Florentiner Platz bewirtet.

Und nachdem Ende September 2017 Lidl eröffnet und den Leerstand im Untergeschoss beendet hatte, war Sule Jasaroski froh – die Kö-Bar liegt direkt vor dem Lidl-Eingang.

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