Kommentar zur Maredo-Schließung: Ein fatales Signal

Im Inneren: So sieht es im Kasseler Maredo aus. Demnächst soll das Steakhaus schließen.

Das Steakhaus Maredo im Kasseler Rathaus steht vor der Schließung. Es wäre ein fatales Signal für die Stadt. Ein Kommentar von Jörg Steinbach.

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Damit in Kassels guter Stube nicht die Lichter ausgehen, muss hart gearbeitet werden. Der Verödung der Innenstadt wollen Kommunalpolitiker und Kaufleute gemeinsam entgegenwirken. So wird die Königsstraße demnächst für viel Geld aufgehübscht, gibt es eine Menge Aktionen zur Belebung der Einkaufsmeile. Bloß im Rathaus scheinen sich die Anstrengungen noch nicht bis zu allen Mitarbeitern herumgesprochen zu haben. Statt nach Kräften eine anerkannt gute Gastronomie in der Fußgängerzone zu erhalten, wird Maredo aus der Stadt gewiesen.

Es wäre ein fatales Signal für die City, wenn das beliebte Restaurant schließen muss. Warum man im Rathaus nicht alles daransetzt, zu einem neuen Vertrag mit Maredo zu kommen, ist rätselhaft. Zumal alle Beteiligten wissen, wie schwer es wird, einen ebenso soliden wie qualitätsvollen Pächter zu finden, wie der Steak-Spezialist seit zehn Jahren einer ist. Hoffnung besteht darin, dass beide Seiten weiter gesprächsbereit sind. Dann macht bitte was daraus. Denn Archivräume wären nicht wirklich ein guter Beitrag zur Innenstadtbelebung. Gute Steaks aber allemal.

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