3000 Besucher feierten mit

Marstall wurde zur Partyzone beim Kasseler Markthallenfest

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Imbiss für fröhliche Gästerunde: Von links Martina Milani, Anja Graf, Petra Dewenter, Susanne Siebald vom Marktstand Hofladen Siebald aus Hessisch Lichtenau-Hopfelde sowie Harald Graf.

Kassel. Beim Kasseler Markthallenfest feierten am Samstag an die 3000 Besucher bei Livemusik und leckerer Verköstigung durch die Marktbeschicker in der stimmungsvoll dekorierten Halle.

Wenn all die vielen Fans der Kasseler Markthalle auch regelmäßig als Kunden kommen, dann brauchen sich die Händler im Marstall keine Sorgen zu machen: Beim Markthallenfest drängte sich schon am frühen Abend so viel gut gelauntes Publikum, dass zwischen Biertischen und Ständen kaum noch ein Durchkommen war. Wo noch etwas Bewegungsraum war, wurde zu den Klängen der Ray Binder Band und der Mercy Beats ausgelassen getanzt.

Auch viele Markthändler, die sonst mit frischen und regionalen Produkten handeln, präsentierten sich von ihrer gastrononischen Seite und servierten eigens fürs Fest herhestellte Köstlichkeiten: In einer Vielfalt von Wildgerichten bis Weckewerk, von fantasievollen Häppchentellern und Gehacktesbroten auf die Hand, von Käseplatten bis zu Cocktails fand jeder seine Favoriten.

Für die Organisatoren war die Sause ein echter Kraftakt: Viele der Händler waren schon seit den Nachtstunden auf den Beinen gewesen und nach dem halben Verkaufssamstag abends schon wieder hinter den Tresen oder im Publikum zu sehen. Nur wenige Stunden hatte das Aufbauteam um Geschäftsführer Andreas Mannsbarth und Hausmeister Jens Huneck Zeit, die Halle am Nachmittag zum Feiern herzurichten. „Das kann man nur einmal im Jahr machen, wenn auch das Publikum sicher gern öfter feiern würde“, sagte Mannsbarth.

Der Geschäftsführer freute sich, in der Gästeschar deutlich mehr jüngere Gesichter zu entdecken als in Vorjahren. Es mache sich bemerkbar, dass neue Anbieter weitere Kundenkreise in die Marthalle locken würden, sagte Mannsbarth.

Zu den Neulingen gehört etwa der Stand „Hos Søstrene“, an dem zwei junge Schwestern kulinarische Spezialitäten aus Dänemark anbieten. Erst vor drei Wochen haben sie ihr kleines Restaurant in der Markthalle eröffnet. „Es läuft super an“, berichtete Yasmin Umbach im Festtrubel hinter dem Tresen. Zur Bewirtung der Partygäste am Samstag sei „die ganze Familie am Start“ gewesen.

Mit ihrer Schwester Line Umbach war sie seit 6 Uhr nonstop auf den Beinen. „Wir wollten eigentlich am Nachmittag noch mal kurz nach Hause“, erzählte die, „aber daraus ist dann nichts mehr geworden.“

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