Standesamt-Statistik

Mila und Ben sind die beliebtesten Vornamen in Kassel

Kassel. Sophie und Maximilian mussten die Spitzenplätze räumen. Nun sind Mila (42 Benennungen) und Ben (48) die beliebtesten Namen in Kassel.

Zum Vergleich: Ben führt auch deutschlandweit die Statistik an, während Mila auf Platz 7 rangiert. Unter die ersten drei Plätze bei den Mädchen schafften es auch Emma (39) und Emilia (32). Bei den Jungen sind es Elias (36) und Noah (36).

Allerdings hat das Standesamt der Stadt Kassel seine Vornamens-Statistik differenziert und diesmal eigens eine Statistik für die ersten Vornamen erstellt, weil diese im Allgemeinen auch die Rufnamen sind. Bis 2016 wurden auch alle weiteren Vornamen hierbei eingerechnet. Bei den zweiten Vornamen führen Sophie (41), Marie (28) und Emilie (13) beziehungsweise Alexander (16), Maximilian (12) sowie Ali und Karl (je 10). 153 Kinder haben noch einen dritten, vierten oder sogar fünften Vornamen bekommen.

Die Kreativität der Eltern in der Namensgebung ist nach Angaben der Stadt immens: Die Eltern vergaben bei den Mädchen 943 verschiedene erste Vornamen und bei den Jungen sogar 970. Die meisten Kinder wurden dabei im August registriert (452) und die wenigsten im April (306).

4486 Geburten, davon 2036 von Müttern mit Wohnsitz in Kassel, beurkundete das Standesamt im vergangenen Jahr. Damit liegt die Zahl noch über der von 2016 (4444), die bereits die höchste seit 1971 war.

Auch im Jahr 2017 haben wieder etwas mehr Jungen (2287) als Mädchen (2199) das Licht der Welt erblickt. Die Elternteile kamen aus 100 verschiedenen Staaten, wobei 6480 deutsche Staatsangehörige waren. Danach folgen in dieser Auflistung Elternteile aus Syrien (375), der Türkei (326), Afghanistan und Somalia (je 125), Rumänien (106) sowie Polen (100).

Ebenso wie bei den Eheschließungen (1070, im Vorjahr 1019) hatte das Standesamt auch außergewöhnlich viele Sterbefälle (3499 gegenüber 3390) im Kasseler Stadtgebiet zu beurkunden. Etwa 55 Prozent der Verstorbenen waren zuletzt in Kassel gemeldet, 45 Prozent wohnten außerhalb des Stadtgebietes. Zwei Drittel starben in einem der Krankenhäuser.

Die Top 20 der Vornamen stehen auf der städtischen Homepage.

Rubriklistenbild: © pixabay

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