Arbeitspsychologe half bei Einrichtung

400 Mitarbeiter haben neue Wingas-Zentrale bezogen

Besprechungsinseln: In den Fluren der Wingas-Zentrale gibt es mehrere Sitzgruppen für Konferenzen. Im Bild die Kolleginnen von links Britta Jäger-Ernst, Beate Kuchta und Monika Klassen. Fotos: Zgoll

Kassel. 400 Mitarbeiter haben die neue Kasseler Wingas-Zentrale im Königstor bezogen. Zwei Jahre lang hat der Bau auf dem ehemaligen Grundstück der Firma Karl & Co. gedauert.

Die letzten Umzugskisten sind noch nicht ausgepackt und noch huschen Handwerker durch die Flure, aber die 400 Mitarbeiter von Wingas arbeiten seit dieser Woche in ihrer neuen Zentrale am Königstor. Das Gebäude mit 12 000 Quadratmetern sei mit Hilfe eines Arbeitspsychologen nach den neuesten Erkenntnissen aus der Arbeitspsychologie ausgestattet worden, sagt Firmensprecher Nicholas Neu. Wir warfen einen Blick in die neue Zentrale.

Nachdem der 30 Mio. Euro teure Bau nach zwei Jahren fertiggestellt war, wurde im Juli begonnen, die ersten Möbel einzuräumen. Wer durch die vier oberirdischen Etagen des Gebäudes läuft, stößt auf ganz unterschiedliche Bürotypen: Diese sollen die jeweiligen Bedürfnisse im Arbeitsalltag abdecken.

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Im so genannten Trading-Floor, dem Bereich, wo Mitarbeiter an großen Bildschirmwänden den Gashandel abwickeln, wird in Großraumbüros gearbeitet. Einige Türen weiter sitzen die Kollegen in abgetrennten Einzelbüros. Statt Wände wurde aber vor allem auf Glas zur Abtrennung der Räume gesetzt. So gelangt nicht nur viel Tageslicht ins Innere. Die offene Gestaltung erleichtert auch die Kommunikation.

Im Flur zwischen den Büros befinden sich gemeinschaftlich genutzte Bereiche wie Besprechungsinseln und das Archiv. „Dieser Bürotyp nennt sich Kombi-Büro. Man teilt sich einen Teil der Einrichtung“, erläutert Wingas-Mitarbeiterin Monika Klassen.

Besprechungsinseln: In den Fluren der Wingas-Zentrale gibt es mehrere Sitzgruppen für Konferenzen. Im Bild die Kolleginnen von links Britta Jäger-Ernst, Beate Kuchta und Monika Klassen. Fotos: Zgoll

Neben Bereichen, in denen die Angestellten in kleinen Gruppen zusammensitzen, gibt es auch „Quietrooms“, in denen ungestörtes Arbeiten möglich ist. Neben schickem Design-Mobiliar ist auch an ergonomisches Arbeiten gedacht worden. So sind alle Schreibtische höhenverstellbar, sodass die Mitarbeiter auch im Stehen arbeiten können. Dies werde auch von vielen Kollegen genutzt, so Neu.

Direkt an das Foyer, das von einem großes Bild dominiert wird, das von den Mitarbeitern gemeinschaftlich gestaltet wurde, schließt sich die große Kantine an.

Bauherr der Wingas-Zentrale war die OFB Projektentwicklung GmbH, einer Tochter der Landesbank Hessen-Thüringen. Diese hatte das Gebäude wiederum an das südhessische Unternehmen Strauss (Engelbert Strauss Arbeitskleidung) verkauft. Wingas hat einen Mietvertrag für 20 Jahre geschlossen. Zuvor hatten die Mitarbeiter in verschiedenen Standorten über die Stadt verteilt gearbeitet.

Impressionen aus der neuen Wingas-Zentrale

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