Kritik an schwarzen 240-Liter-Behältern

Mülltonnen auf Friedrichsplatz als Modellversuch

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Nur ein Versuch: Sechs zusätzliche Mülltonnen wurden auf den Friedrichsplatz gestellt.

Kassel. Sie sehen nicht wirklich schön in diesem Umfeld aus: Sechs große Müllbehälter mit einem Fassungsvermögen von jeweils 240 Litern stehen seit Frühjahr dieses Jahres auf dem Friedrichsplatz. Muss das wirklich sein? Gibt es keine Alternative zu den schwarzen Tonnen vor dem Fridericianum?

Nach Angaben von Ingo Happel-Emrich, Sprecher der Stadt Kassel, handelt es sich vorerst nur um einen Versuch. Da das Müllaufkommen in der Innenstadt (inklusive des Bereichs Friedrichsplatz) sehr groß sei, habe man sich gefragt, ob die Menschen weniger Dreck auf Straße und Wege werfen, wenn nur genügend Tonnen zur Verfügung gestellt werden. Deshalb hätten die Stadtreiniger die 240-Liter-Behälter im März dieses Jahres aufgestellt. „Unsere Mitarbeiter haben den Eindruck, dass die großen Tonnen gut genutzt werden“, sagt Birgit Knebel, Sprecherin der Kasseler Stadtreiniger.

Seitdem die Tonnen auf dem Friedrichsplatz stünden, werde von den Passanten weniger Müll auf den Rasen geworden. Die auf dem Gelände verteilten sechs Tonnen würden einmal am Tag morgens um 6.30 Uhr geleert, zudem werde der gesamte Friedrichsplatz täglich von zwei Mitarbeitern der Stadtreiniger gereinigt. Letztlich muss dann die Stadtverwaltung entscheiden, ob der Modellversuch geglückt ist. Von dem Ergebnis hängt ab, ob künftig zusätzliche Müllbehälter auf dem Friedrichsplatz aufgestellt werden, sagt Happel-Emrich. (use)

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