Junges Publikum im Blick

Museumsnacht in Kassel: Eintritt und ÖPNV für unter 18-Jährige frei

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Freuen sich, zur Museumsnacht wieder ein attraktives Angebot machen zu können: Dr. Thorsten Ebert, Vorstand der Kasseler Verkehrs-Gesellschaft AG, die Azubis Tim Bruckner und Felix Hartmann, Kulturdezernentin Susanne Völker, Sandra Reinartz sowie Wolfgang Rausch, Geschäftsführer des Nordhessischen Verkehrsverbundes (v. l.). 

Auf „eine der schönsten Veranstaltungen in Kassel“ wie sie sagt, freut sich nicht nur Kulturdezernentin Susanne Völker. 

Auf die „Museumsnacht 2019: Öffnet Welten“ Samstag, 7. September, freuen sich Tausende Menschen in ganz Nordhessen. 

So viele werden auch in diesem Jahr wieder erwartet.

Jugendliche frei

Umso mehr als es in diesem Jahr noch einige attraktive Neuerungen gibt. Vor allem junge Menschen bis zu einem Alter von 18 Jahren können sich erstmals über freien Eintritt in alle Museen und Veranstaltungsorte freuen. Zudem können sie an diesem Tag bis Betriebsschluss kostenlos den öffentlichen Nahverkehr in ganz Nordhessen nutzen. Darauf haben sich der Nordhessische Verkehrsverbund (NVV), die Kasseler Verkehrs-Gesellschaft (KVG) und das Kulturamt der Stadt verständigt.

Zu Fuß und mit dem ÖPNV sei ohnehin die beste Art und Weise, die Museumsnacht zu genießen, so Völker: „Es gibt also keinen Grund, nicht zu kommen.“ Alle Beteiligten seien sich einig gewesen, die Museumsnacht für das jüngere Publikum noch attraktiver zu machen und es allen zu erleichtern, die vielen Ziele gut zu erreichen.

Eine Stunde länger

Zudem sei das Angebot zeitlich weiter ausgeweitet worden, erklärten Dr. Thorsten Ebert von der KVG und Wolfgang Rausch vom NVV. Trams und Busse, die in Kassel und im Gebiet „Kassel-Plus“ im Spätverkehr fahren, verkehren in der Museumsnacht eine Stunde länger: bis nach 1 Uhr.

Rausch und Ebert betonen: Sämtliche Veranstaltungsorte sind in der Museumsnacht mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar.

Neue App-Funktion

Zusätzlich hat der NVV Standorte und Veranstaltungen der Museumsnacht wieder in die NVV-App und -Fahrplanauskunft integriert. Eine Übersicht mit allen Veranstaltungsangeboten und diversen Filtermöglichkeiten hilft bei der Orientierung. Über den Menüpunkt „Events“ können die Veranstaltungen nach Uhrzeit und Datum sortiert aufgerufen werden.

Nach dem Aufrufen eines Events lässt sich über die Funktion „Anreise planen“ die Anreise mit dem öffentlichen Nahverkehr bis zum ausgesuchten Veranstaltungsort direkt planen und anzeigen.

Das Kombi-Ticket kostet 12 Euro (ermäßigt 8 Euro) und gilt wie in den vorausgegangenen Jahren für den Eintritt in die Museen und Kultureinrichtungen sowie den Nahverkehr. Das Ticket gilt am 7. September bis Betriebsschluss schon ab 13 Uhr, „damit alle Besucher aus dem gesamten Gebiet des NVV rechtzeitig anreisen können“, so Rausch.

Sonderverkehre

Die Buslinie 16 fährt zwischen der Orangerie in der Karlsaue und der Brandaustraße mit dem Technik Museum Kassel im 15-Minuten-Takt. Die Tramlinie 1 wird durch die Linie T1E ab etwa 17 Uhr zwischen der Innenstadt und der Endhaltestelle „Wilhelmshöhe (Park)“ verdichtet. Die Nachtschwärmerlinien fahren nach regulärem Fahrplan.

Die Linie 500 verkehrt mit einer Zusatzfahrt um 1.16 Uhr ab Kassel-Hauptbahnhof nach Gudensberg, Fritzlar und Bad Wildungen. Dieser Bus hält um 1.20 Uhr am Rathaus und um 1.23 Uhr am Weinberg.

Auf der RT4 wird eine zusätzliche Fahrt angeboten, allerdings als Ersatzbus um 1.02 Uhr ab Königsplatz/Mauerstraße. Ab Hauptbahnhof startet die RB8 Richtung Göttingen um 0.46 Uhr. Die RE98 startet um 1.20 Uhr die letzte Fahrt nach Treysa.

Die Sonderverkehre für die Hin- und Rückreise finden sich in der individuellen Online-Fahrplaninfo über www.nvv.de oder telefonisch abrufbar bis 2.30 Uhr über das gebührenfreie NVV-Servicetelefon unter: 08 00 /9 39 08 00.

Infos:nvv.de

museumsnacht.de

mit Evgeniia Bolshakova

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