Überweg wird verbreitert, neue Ampeln

Die nächsten Baustellen: Arbeiten am Stern und am Fridericianum

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Bei Großveranstaltungen oft überfüllt: Der Fußgängerüberweg auf der Frankfurter Straße (Höhe Fridericianum) soll vermutlich im September auf die doppelte Breite vergrößert werden.

Kassel. Der bis Ende 2015 dauernde Umbau des Altmarkts ist gerade erst begonnen worden, da stehen die nächsten Baustellen vor der Tür: Auf der Frankfurter Straße soll der Fußgängerüberweg in Höhe des Fridericianums verbreitert und die dortige Ampelsteuerung erneuert werden. Und am Stern steht ein Austausch der veralteten Ampeln bevor.

Eigentlich sollten die jeweils etwa zwei Wochen dauernden Arbeiten in den Sommerferien beginnen, nun verzögern sich diese noch mal um einige Wochen. Der Grund: Die Stadt will zunächst warten, wie sich die Verkehrssituation rund um den Altmarkt entwickelt, wenn Anfang September die Ampeln am Altmarkt durch Baustellenampeln ersetzt werden.

„Die eigentliche Baustelle hat am Altmarkt noch gar nicht begonnen“, sagt Bernd Noll vom Straßenverkehrsamt. Richtig los gehe es erst in der ersten Septemberwoche, wenn jeweils nur noch zwei Spuren in jede Fahrtrichtung geöffnet sind. Da es zuletzt wegen der Sperrung des Rechtsabbiegers auf der Brüderstraße vereinzelt Staus bis zur Trompete (Fünffensterstraße / Frankfurter Straße) gegeben habe, wolle man die weitere Verkehrsbelastung zunächst beobachten.

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Noll geht aber davon aus, dass mit der Verbreiterung des Überwegs noch im September, spätestens im Oktober, begonnen werden kann. Weil dort die Straße ohnehin aufgerissen werden müsse, um die Steuerung der Fußgängerampel auszutauschen, habe man sich entschieden, den Überweg gleich auf die doppelte Breite zu erweitern. Bei Großveranstaltungen in der Innenstadt könne dieser oft nicht alle Fußgänger aufnehmen.

„So bekommen wir in einer Grünphase doppelt so viele Fußgänger über die Straße“, sagt Noll. Für die Bauphase müsse je eine Fahrspur der Frankfurter Straße gesperrt werden. Weil auch am Altmarkt auf zwei Spuren verengt sei, gebe es wohl keine zusätzlichen Behinderungen.

Der Austausch der Ampeln am Stern sei nun für die Herbstferien geplant. Da zuletzt nicht sicher gewesen sei, ob tatsächlich zwei Wochen für die Arbeiten genügten, habe man das Projekt verschoben. „Wir wollten keine Überlappung mit der Einrichtung der Baustellenampeln am Altmarkt. Es geht uns nicht darum, gegen die Bürger etwas durchzusetzen, sondern flexibel zu reagieren. Auch wenn das manchmal anders rüberkommt“, sagt Noll.

Video: Stau am Altmarkt

Von Bastian Ludwig

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