Vom 25. Mai bis 13. Oktober

Neue Sonderausstellung: Die giftigsten Tiere im Kasseler Naturkundemuseum 

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Die Blattgrüne Mamba ist nur eines von über 100 giftigen Tieren in der neuen Sonderausstellung im Ottoneum. 

Die neue Sonderausstellung „Gifttiere“ im Kasseler Naturkundemuseum, beherbergt über 100 giftige Tiere. Wir stellen Ihnen einige der besonderen Exemplare vor. 

Spinnen, Warane, Schlangen – und alle eint sie eins: Sie sind giftig. Die neue Sonderausstellung „Gifttiere“ im Naturkundemuseum, die vom 25. Mai bis 13. Oktober stattfindet, beherbergt über 100 giftige Tiere – lebend. In Terrarien wohnen sie, die je nach Lebensgewohnheiten des Tieres ausgestattet sind. An interaktiven Stationen können sich große und kleine Besucher über die Hintergründe der Gifttiere informieren, auch ein Video ist zu sehen, wie eine Schlange gemolken wird.

Insgesamt 36 verschiedene Gifttierarten gebe es in der Ausstellung, berichtet Michael Steige, der Besitzer der Tiere. Er wird während der Ausstellungsdauer vor Ort sein und für das Wohl der Tiere sorgen.

„Ich beschäftige mich seit 35 Jahren mit Gifttieren“, sagt er und berichtet über die Tiere der Ausstellung. Neun Schlangenarten sind zu sehen – darunter die giftigste Landschlange der Welt. Das giftigste deutsche Tier sei der Hundertfüßler, berichtet Museumsdirektor Dr. Kai Füldner. Das Tier sei in der Ausstellung jedoch nicht zu finden. Der Schwerpunkt liege auf lebendigen Tieren, so sind neben Reptilien wie Skorpionen auch Amphibien wie Blutegel zu sehen.

Die Längste 

Die Königskobra 

Die Königskobra ist die längste Schlange in der Ausstellung. Circa vier Meter lang ist das Kasseler Exemplar. Die Königskobra gilt als die längste Giftschlange der Welt. Wer von ihr gebissen wird, muss unter anderem mit Lähmungen und Erbrechen rechnen.

Die Brütende

Gila Krustenechse

Aus dem südlichen Nordamerika stammt die Gila-Krustenechse, die von Kopf bis Rumpf etwa 80 Zentimeter misst. In der Kasseler Ausstellung lebt ein Echsenpärchen – das Weibchen hat gerade ein Ei gelegt, das nun ausgebrütet wird.

Die Farbenfrohste 

Blattgrüne Mamba

Bis zu zwei Meter lang wird die Blattgrüne Mamba. Sie ist die einzige von vier Mambaarten, die eine auffällige Farbe hat; sie ist rein grün. Wer von ihr gebissen wird, muss mit einer Lähmung der Atem- und Körpermuskulatur rechnen.

Der Schreckliche 

Schrecklicher Pfeilgiftfrosch

Trotz seiner geringen Körpergröße von maximal fünf Zentimetern gehört der Schreckliche Pfeilgiftfrosch aus Kolumbien zu den giftigsten Tieren der Welt. Mit dem Gift eines Tieres können bis zu zehn Erwachsene getötet werden.

Die Giftigste 

Inland Taipan

Die giftigste Landschlange der Welt ist der Inlandtaipan. Diese aus Zentralaustralien stammende Schlangenart lebt zurückgezogen von Menschen in der Steppe, weshalb es selten zu Bissunfällen kommt. Schwangere Tiere wechseln ihre Farbe zu gelb.

Der Cleverste 

Steppenwaran 

Der aus Westafrika stammende Steppenwaran gehört zu den Intelligentesten der Reptilien. Er wird bis zu 1,5 Meter lang und lebt im Buschland sowie der Savanne. Über die Auswirkungen des Giftes auf den Menschen ist nicht viel bekannt.

Die Ausstellung

Die Sonderausstellung „Gifttiere“ im Naturkundemuseum im Ottoneum läuft vom 25. Mai bis 13. Oktober. Der Eintritt in das Naturkundemuseum kostet für Erwachsene 4.50 Euro, Jugendliche bis 18 Jahren zahlen drei Euro. Die Ausstellung kann während der Öffnungszeiten besucht werden: Dienstags bis Samstags 10 bis 17 Uhr, Mittwochs 10 bis 20 Uhr und Sonntags 10 bis 18 Uhr. Mehr Informationen unter naturkundemuseum.kassel.de 

Über 100 giftige Tiere im Kasseler Naturkundemuseum

 © Dieter Schachtschneider
Sonderausstellung "Gifttiere" im NaturkundemuseumKönigs Kobra
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