Florentiner Platz bekommt erstmals Lichterschmuck

Die Wilhelmsstraße in Kassel erstrahlt mit neuer Weihnachtsbeleuchtung

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Leuchtkugeln als Hingucker: Auf einem Hubsteiger bringt Marco Schweiger einen der Lichter-Ballons der neuen Weihnachtsbeleuchtung an der Wilhelmsstraße an.

Nicht nur auf der Königsstraße, auch im Quartier Wilhelmsstraße gibt es nach über 40 Jahren eine neue Weihnachtsbeleuchtung.

Am Mittwoch wurden die ersten Bögen montiert, die mit großen, leuchtenden Kugeln bestückt sind.

Die Schauenburger Elektrofirma Neumann hat mit der Montage der Lichterbögen begonnen. Sie sind mit Kaskaden kleiner LED-Kerzen und leuchtenden Hohlkugeln besetzt. Bis Anfang nächster Woche sollen die Montagearbeiten dauern. Ab Montag, 25. November, soll der neue Straßenschmuck dann leuchten.

Wilhelmsstraße Kassel: 60.000 für Lichterschmuck

Bis dahin soll noch ein Beleuchtungs-Bonbon auf dem Florentiner Platz hinzukommen: In den Bäumen dort werden neun einzelne, große Leuchtkugeln aufgehängt, um auch nahe dem neuen Standort des documenta-Obelisken Weihnachtsstimmung zu schaffen.

Für den neuen Lichterschmuck haben die Gewerbetreibenden im Quartier 60.000 Euro ausgegeben, weitere 35.000 Euro kommen an Vorbereitungs- und Montagearbeiten hinzu. Bezahlt werde das alles durch freiwillige Beiträge der geschäftlichen Anlieger sowie aus dem Budget des Vereins Quartier Wilhelmsstraße, sagte dessen Vorsitzende Ulrike Dörnhöfer. Einen Obolus habe auch die Stadt dazugegeben.

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Sparen bei den Energiekosten

Die neue Beleuchtung sehe nicht nur attraktiv aus, sie werde durch die zeitgemäße LED-Technik auch erheblich Energie einsparen, sagte Dörnhöfer. Die alten Bögen seien an vielen Stellen kaputt gewesen und hätten zudem „einen unglaublich hohen Verschleiß“ an Glühbirnen gehabt: Mehrere tausend von ihnen – also fast jede zweite – hätten in jeder Weihnachtssaison den Geist aufgegeben.

Beim ersten Aufhängen müssen noch vielerlei Anpassungsarbeiten vorgenommen werden. „In kommenden Jahren wird das viel schneller gehen“, sagte die Vorsitzende des Händlervereins. Dann werde auch kräftig bei den Energiekosten gespart, die sich die Geschäftsleute im Umlageverfahren teilen.

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