Kasseler Autohaus führt 13 Marken

Platz acht der größten deutschen Autohändler: Glinicke verkauft jetzt auch Alfa-Romeo und Jeep

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Ab sofort auch Jeeps und Alfa Romeos im Angebot (von links): Geschäftsbereichsleiter Alexander Schölch, Verkäufer Michel Haid und Gesamtvertriebsleiter Carsten Bachmann in den Verkausräumen im Königstor. 

Kassel. Die Kasseler Glinicke-Gruppe hat bereits im Februar zwei weitere Automarken in ihr Angebot aufgenommen.

Wie das Unternehmen am Donnerstag mitteilte, können Kunden jetzt auch Alfa-Romeo- und Jeep-Fahrzeuge im Autohaus am Königstor kaufen.

Es ist eine der ältesten Niederlassungen Glinikes. Beide Marken gehören zum italienisch-amerikanischen Fiat-Chrysler-Konzern. Glinicke hat diesen Teil des Geschäfts sowie die Verkäufer Alexander Schölch und Michel Haid vom Wettbewerber Dürkop übernommen. Schölch verantwortet den Vertrieb beider Marken.

Florian Glinicke

Damit führt die 1930 gegründete und bis heute familiengeführte Handelsgruppe 13 Marken, neben den beiden jetzt aufgenommenen vor allem die VW-Konzernmarken Volkswagen, Audi, Skoda, Seat und Porsche, außerdem Peugeot, Jaguar, Landrover und Hyundai sowie VW- und Fiat-Nutzfahrzeuge. „Schon lange bevor andere Marken das Thema SUV für sich entdeckt haben, hat Jeep mit seinen Modellen Maßstäbe gesetzt. Und Alfa Romeo lässt seit seinen Anfängen mit seiner besonderen Design-Handschrift das Herz von Anhängern höher schlagen“, begründete Unternehmschef Florian Glinicke die Übernahme von Jeep und Alfa Romeo.

Die Glinicke-Gruppe ist mit 24 Autohäusern in Hessen, Thüringen, Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen aktiv und beschäftigt 1500 Mitarbeiter, davon 200 Azubis. Nach Angaben des Instituts für Automobilwirtschaft belegt die Kasseler Gruppe im Ranking der größten deutschen Autohändler Platz acht. 2016 verkaufte sie 13.634 neue sowie mehr als 13.000 gebrauchte Fahrzeuge und setzte 726 Millionen Euro um. Aktuellere Zahlen liegen noch nicht vor.

Erst im Januar hatte Glinicke die drei Stöber-Autohäuser mit den Marken Volkswagen, Audi, Skoda und VW-Nutzfahrzeuge im Werra-Meißner-Kreis gekauft. Damit dürfte die Gruppe mindestens einen Platz im Ranking vorrücken und den Umsatz auf 850 Mio. Euro erhöhen.

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