Bauzeit von genau einem Jahr

Rewe-Markt im neuen Geschäftshaus in Kassel eröffnet heute

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Bieten den Kunden ein Vollsortiment: Die Rewe-Mitarbeiter Mike Baruschka (links), Hans-Peter Geske und Sebastian Kästner.

Kassel. Das war eine Punktlandung. In exakt einem Jahr Bauzeit ist das Büro- und Geschäftshaus auf dem Gelände des ehemaligen Stadtbad Mitte fertiggestellt worden.

Die offizielle Adresse lautet: Kurt-Schumacher-Straße 2. Am Donnerstag, 8. Dezember, 7 Uhr, öffnet hier ein neuer Rewe-Markt. „Auf den eingehaltenen Plan und die Zufriedenheit der Mieter sind wir ein wenig stolz“, sagt Jörg Schaal, der Leiter der verantwortlichen OFB-Projektentwicklungsgesellschaft. Er sagt dies auch vor dem Hintergrund, dass das Bauwerk auf dem 5500 Quadratmeter großen Grundstück gegenüber dem Lutherplatz und in Nachbarschaft zum City-Point während der Bauphase durchaus mit Unwägbarkeiten zu kämpfen hatte. So musste eine Fliegerbome aus dem Zweiten Weltkrieg entschärft werden. Zudem haben Gründungsprobleme die Bauarbeiten erschwert.

Dennoch sei auch der Kostenrahmen von 45 Millionen Euro eingehalten worden, so Schaal. Im November war auf 14 000 Quadratmetern Fläche der Hauptmieter, das Regierungspräsidium Kassel, mit mehr als 400 Büros, unter anderem für die zentrale Bußgeldstelle, eingezogen.

Jetzt kommt das für die Öffentlichkeit interessante Sahnehäubchen hinterher: Am Donnerstag, 8. Dezember, 7 Uhr, eröffnet im Erdgeschoss ein neuer Rewe-Markt. Neben einem Vollsortiment an Lebensmitteln bieten Inhaber Falko Groß und seine 25 Mitarbeiter Möglichkeiten zu einem Imbiss. Zudem hat die Bäckerei „Guter Gerlach“ aus Bad Hersfeld, der einzige Rewe-Untermieter, nicht nur Backwaren im Angebot, sondern lädt auch zum Verweilen in ein Café ein.

Neue Aufenthaltsqualität: An der Mauerstraße/Ecke Hedwigstraße ist im Eingangsbereich des neuen Rewe-Lebensmittelmarkts ein attraktiver kleiner Platz entstanden. Im Vordergrund Gestaltungselemente in Form eines überdimensionalen Domino-Spiels.  

Die Mauer- und die Hedwigstraße, von wo aus der Lebensmittelmarkt betreten werden kann, münden auf einen kleinen Platz und erfahren damit eine deutliche architektonische Aufwertung. Falko Groß will hier eine Café-Terrasse einrichten. Auch die Wegebeziehungen – etwa zur Lutherkirche – sind an dieser Stelle städtebaulich herausgearbeitet worden.

Überhaupt sind rund um das Gebäude mit dem attraktiver Sockel aus Muschelkalkstein sämtliche Schmuddelecken verschwunden. Die Anlieferungszone für Lebensmittel ist von der Hedwigstraße aus erreichbar.

Die Tiefgarage mit 90 Stellplätzen steht ausschließlich den RP-Mitarbeitern zur Verfügung. „Der Rewe-Markt hat eine ideale ÖPNV-Anbindung und ist ein reiner Fußgängermarkt“, so Schaal.

Ein „äußerst positives Feedback“ habe es von den RP-Mitarbeitern gegeben, die sich schon eingerichtet haben. so Schaal. Großzügig und hell sind die Räume. Attraktiv sind zwei anspruchsvoll gestaltete Innenhöfe, wo die Mitarbeiter ihre Pausen verbringen können.

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