Wassersport auf der Fulda

Rudern für den guten Zweck bei der Benefiz-Regatta in Kassel

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Letztes Training: Der Kassel-Achter mit Moritz Bobb (von links), Gerry Kauf, Matz Geiger, Gabriele Bergmann, Michaela Pflüger, Olaf Zindel, Andrea Papy, Holger Stemmer und Steuermann Jens Gerlach ist bereit.

Das letzte Training ist geschafft. Am Samstag startet der Kassel-Achter bei der 13. Benefiz-Regatta Star Care in Kassel.

Zusammengestellt wurde die Ruder-Mannschaft über eine Aktion der SG Stern Kassel, des Rudervereins Cassel 2010 und der HNA. Im Kassel-Achter sitzen: Gabriele Bergmann, Gerry Kauf, Matz Geiger, Olaf Zindel, Andrea Papy, Moritz Bopp, Holger Stemmer und Michaela Pflüger.

„Nur Andrea Papy und Michaela Pflüger haben schon vorher mal in einem Ruderboot gesessen“, sagt Trainer Jens Gerlach, Spartenleiter Wassersport bei der SG und Vorsitzender des Rudervereins Cassel 2010.

350 Meter lange Wettkampfstrecke

Doch die Konkurrenz ist groß: 21 Achter-Teams (die höchste Zahl seit 2012) treten an. Außerdem sind 21 Doppelvierer und 10 Drachenboot-Teams bei der Benefiz-Regatta am Start. Während der letzten von drei Trainingseinheiten ist die Crew noch mal die 350 Meter lange Wettkampfstrecke abgefahren.

Am Anfang hatten die Mitglieder des Kassel-Achters noch mit der Koordination zu kämpfen. Immerhin werden beim Rudern 80 Prozent der Körpermuskulatur angespannt.

Schnelligkeit und Synchronität sind wichtig

Um bei der Regatta gut abzuschneiden, sind laut Trainer Gerlach gegenseitige Abstimmung und Synchronität wichtig. Doch auch auf die Schnelligkeit komme es an. „Viel Kraft aufs Blatt gibt auch viel Vortrieb“, sagt Gerlach, der findet, dass sein Team gut zusammenpasst.

Während der Deutschland-Achter ein Renn-Achter ist, handelt es sich beim Kassel-Achter um einen Gig-Achter. Das Boot ist 90 Zentimeter breit, 18,5 Meter lang und rund 150 Kilogramm schwer.

Auch in der Stresssituation Ruhe bewahren

Um es anzutreiben, bewegen die Ruderer als Paddel jeweils zwei Skulls, einen rechts, und einen links. Im Deutschland-Achter hingegen bedienen die Ruderer nur einen Riemen. Gerlach hat die Mannschaft des Kassel-Achters darauf vorbereitet, auch in der Stresssituation des Wettkampfs ruhig zu bleiben. 

Nun geraten sie nicht mehr aus dem Konzept, wenn einer seinen Skull verliert. „Die anderen haben gelernt einfach weiterzufahren und zu warten, bis der Ruderer wieder reingefunden hat“, sagt Gerlach.

Da die Trainingseinheiten gut gelaufen sind, ist er optimistisch, was die Platzierung seiner Crew bei der Regatta angeht. Verlierer gibt es allerdings keine: Jedes Team wird mindestens Dritter.

Das Programm der Regatta

Die Benefiz-Regatta findet am Samstag von 10.30 Uhr bis 17 Uhr am Bootshaus des Rudervereins Cassel 2010 (Auedamm 53) statt. Die Zeitläufe sind von 10.30 bis 12.40 Uhr. Die Finalläufe finden von 12.50 bis 16.55 Uhr statt.

Im Zeitlauf um 12.40 Uhr tritt der Kassel-Achter gegen den Vorstand von Star Care Hessen mit dem Vorsitzenden von Star Care und dem Werkleiter vom Mercedes-Benz Werk Kassel, Prof. Dr. Frank Lehmann, an. Mit den eingenommenen Startgeldern werden hilfsbedürftige Kinder unterstützt.

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