Sie weiß, dass sie es kann

Sängerin Sora aus Kassel singt vor Dieter Bohlen und der RTL-Supertalent-Jury

+
Ist heute Kandidatin beim RTL-Supertalent: Sängerin Sora aus Kassel wird ihre Version des Xavier-Naidoo-Songs „Sag es laut“ vor der Jury und dem Publikum präsentieren.

Kassel. Sie weiß was sie will und sie verfolgt ihr Ziel: Sora aus Kassel hat im Juni ihren ersten eigenen Song samt Video herausgebracht und heute wird die Sängerin schon vor einem Millionenpublikum im Fernsehen zu sehen sein.

Denn Sora hat sich dafür entschieden, beim RTL Supertalent vor die Jury zu treten. Wie das gelaufen ist, zeigt der Sender heute Abend.

Die Supertalent-Jury: (von links) Bruce Darnell, Nazan Eckes und Dieter Bohlen.

Die Sängerin, die ihren eigentlichen Namen nicht verrät, damit sich Sora als Künstlername etabliert, darf noch nicht sagen, wie das Urteil der Jury ausgefallen ist, doch hat sie eines durchblicken lassen: Sie freut sich auf die Ausstrahlung der Folge. Der Auftritt vor den Jurymitgliedern Dieter Bohlen, Bruce Darnell und Nazan Eckes hat ihr gefallen.

Doch wird Sora ihren Fernseher heute Abend wohl nicht einschalten. „Vielleicht sehe ich es mir in ein paar Wochen mal an“, sagt sie und für einen kleinen Moment ist so etwas wie ein winziger Hauch von Unsicherheit in ihrer sonst so taffen Stimme. Das hat etwas damit zu tun, dass sie ähnlich wie Weltstar Adele zu den etwas kurvigeren Frauen gehört. „Und das Fernsehen soll das ja noch verstärken“, sagt Sora. Aber vor allem liegt es daran, dass sie eine Perfektionistin ist und genau weiß, was sie auf der Bühne noch hätte besser machen können. „Obwohl“, sagt sie dann und ihre ganze Stärke ist zurück: „Bei all dem Druck habe ich es richtig gut gemacht. Aber zu 100 Prozent zufrieden bin ich nie.“ Die Entscheidung vor die Bohlen-Jury zu treten, war für sie ein logischer Schritt. „So kann ich mich einer größeren Öffentlichkeit präsentieren. Es ist keine der Casting-Shows, bei denen mich im Anschluss ein Coach formen und verändern will“, sagt sie. Denn das sei etwas, was sie nicht wolle. „Ich bin eine Sängerin, eine fertige Künstlerin und möchte mich nicht verbiegen lassen.“ Beim Supertalent habe sie die Chance zu zeigen, was sie kann – nicht mehr, aber auch nicht weniger.

Sora ist eigentlich Gymnasiallehrerin für Französisch, Deutsch und Religion. Doch dann hat sich die 28-Jährige dafür entschieden, ihrem Herzen zu folgen – und begann ein Studium der klassischen Musik und entdeckte in den vergangenen Monaten immer mehr die Popmusik für sich.

Beim Supertalent wollte Sora eigentlich mit ihrem Song „Mumbling“ vor die Jury treten, doch habe das RTL-Team ihr geraten, mit einem deutschen Song aufzutreten. „Es waren Künstler mit englischsprachigen Songs vor mir dran.“ Also hat sich Sora „Sag es laut“ von Xavier Naidoo ausgesucht. Was auch zu ihren neuen Plänen passt: ein Album mit eigenen deutschen Songs. „Meine Themen werden so noch besser verstanden.“ Ihr neues Lied „Unter deiner Haut“ erscheint heute.

Dass vor allem Juror Dieter Bohlen wegen seiner oft sogar beleidigenden Kritiken gefürchtet ist, hat Sora nicht geschreckt. „Es ist ein Unterhaltungsprogramm, darüber muss man sich bewusst sein. Wenn man authentisch ist und bei sich bleibt, liefert man auch kein peinliches Filmmaterial. Und selbst wenn Dieter Bohlen gesagt hätte, dass sie nicht singen könne, wäre es nicht schlimm gewesen: „Ich weiß, dass ich es kann“, sagt sie und lächelt so vielsagend, wie man es wohl nur macht, wenn man seinem Ziel wieder etwas näher gekommen ist.

Ausstrahlungstermin: 

Heute, 11. November 2018: Das Supertalent, RTL, 20.15 Uhr.

Sora im Internet: www.soramusic.de

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das alte HNA-Login anmelden.

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.