Unterstützung für Besetzer des Hambacher Forstes bei Köln

Solidarität für Aktivisten: Protestaktion am Himmelstürmer in Kassel

Kassel. Zwei Aktivisten haben sich am Samstag vor dem Kasseler Kulturbahnhof am Himmelsstürmer abgeseilt. Die Polizei bestätigte die Protestaktion, die für Aufsehen gesorgt hatte.

Mit einem nachgebildeten Baumhaus und einem Banner protestierten die Aktivisten gegen die Räumung des besetzten Hambacher Forsts bei Köln, die in den vergangenen Tagen begonnen hatte. Sie fordern den sofortigen Stopp der Räumungen durch die Polizei sowie einen unmittelbaren Kohleausstieg. Ob die Aktion auf dem Rainer-Dierichs-Platz juristische Folgen hat, wird laut Polizei noch geprüft.

Bereits am Freitagabend hatten sich 70 Menschen auf dem Kasseler Königsplatz zu einer Versammlung zusammengefunden. Unter dem Namen HambiBleibt-Asamblea wurden dort unter freiem Himmel zahlreiche Aktionen angestoßen, die den Hambacher Forst in den nächsten Tagen in Kassel direkt sichtbar machen sollen, heißt es.

Der Energiekonzern RWE will im Herbst weite Teile des Waldes abholzen, um weiter Braunkohle baggern zu können. Der Hambacher Forst gilt als Symbol des Widerstands gegen die Kohle und die damit verbundene Klimabelastung. In dem westlich von Köln in Nordrhein-Westfalen gelegenen Wald stehen Jahrhunderte alte Buchen und Eichen. Um diese Bäume vor der Rodung zu schützen, haben Aktivisten in ihnen Baumhäuser errichten, die jetzt von der Polizei geräumt werden sollen. 

Rubriklistenbild: © Archivfoto Fischer/nh

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