Bundespolizei ermittelt

Steine und Unrat auf Schienen behinderten Zugverkehr

Kassel. Durch Steine, die mutwillig auf die Bahnschienen bei Oberzwehren gelegt worden sind, ist es am Samstagabend zu Behinderungen im Zugverkehr gekommen.

Jetzt ermittelt die Bundespolizei. Es handelt sich um keine Bagetelle, erklärt deren Sprecher Klaus Arend. Wenn ein Zug mit mehr als 100 km/h über Gegenstände fährt, könne das zum Entgleisen führen. Zudem können Schäden am Zug entstehen, die auch Wochen später noch zu Unfällen führen können.

Gegen 18.15 Uhr am Samstag hatten Unbekannte die Steine auf die Schienen gelegt. Eine Cantus-Bahn überfuhr die Steine. Dabei sei zum Glück kein Schaden entstanden, berichtet Bundespolizeisprecher Arend. Wenige Minuten später musste ein weitere Zug bremsen, weil erneut Hindernisse auf den Schienen lagen. Diesmal handelte es sich um Metallreste, einen Ast und einen Gymnastikreifen. Auf einer Länge von drei Meter wurden zudem Schottersteine auf die Schienen gelegt.

Ein Notfallmanager der Deutschen Bahn räumte die Schienen wieder frei. Durch die Zwischenfälle kam es bei drei Zügen zu Verspätungen von insgesamt einer Stunde. Jetzt bittet die Bundespolizei um Hinweise zu dem Fall. (rud)

Hinweise an die Bundespolizei unter Tel. 0561/81 61 60

Rubriklistenbild: © dpa

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