Kassel

Tischtennis: Heimdebüt für Janicki bei der SVH Kassel

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Steht vor dem Heimdebüt: Adam Janicki. Foto: andreas fischer

Die Tischtennis-Herren der SVH Kassel bestreiten am Sonntag ab 14.15 Uhr in der Sporthalle Harleshausen ihr erstes Heimspiel der Regionalliga West. Wenn sie dem TTC Altena gegenüberstehen, ist neben vielen bekannten Gesichtern ein neues mit dabei: Adam Janicki. Wir stellen ihn vor.

Die Tischtennis-Herren der SVH Kassel bestreiten am Sonntag ab 14.15 Uhr in der Sporthalle Harleshausen ihr erstes Heimspiel der Regionalliga West. Wenn sie dem TTC Altena gegenüberstehen, ist neben vielen bekannten Gesichtern ein neues mit dabei. Doch wer ist dieser Adam Janicki? Wir stellen ihn vor.

Mit dem 18-Jährigen zogen die Harleshäuser ein großes Talent an Land. 2018 gewann der gebürtige Gießener und dort im Stadtteil Heuchelheim beheimatete Nachwuchsmann das Bundesrang-listenturnier U 18. Sein größter Erfolg? „Ja, ich denke schon. Aber die Mitgliedschaft im Bundeskader bedeutet mir ebenso viel“, sagt er. Längerfristig hat er sich den Start in der 2. Bundesliga als Ziel gesetzt.

Im kommenden Jahr steht aber zunächst das Abitur an der Frankfurter Carl-von-Weinbergschule an. Danach könnte ein Studium folgen, „es muss aber was mit Sport sein“. Würde er nicht Tischtennis spielen, wäre er vermutlich Fußballer. „Auch wenn ich leistungstechnisch eher ein Läufer bin.“ Janickis Vorbilder sind, „wie könnte es anders sein, Timo Boll und daneben der Japaner Jun Mizutani, wegen seines tollen Aufschlags und seiner Rückschläge“.

Die Harleshäuser kennt Janicki von früheren sportlichen Begegnungen schon recht gut. Eingewöhnungszeit brauchte er nicht. Mitentscheidend für sein Kommen ist Trainer Tobias Kirch. „Mit ihm arbeite ich schon länger, und er trainiert jetzt freitags und am Wochenende bei der SVH“, sagt Janicki.

Dann ist der Gießener hier, auch wenn kein Ligaspiel ansteht, und übernachtet bei einer Gastfamilie oder im Hotel Papen Änne, einem Kooperationspartner der Harleshäuser Mannschaft.

Schon beim ersten Einsatz für sein neues Team stellte Janicki unter Beweis, dass er eine Verstärkung ist. Zum Saisonstart Ende August in Neuss gewann er mit Michael Bankosz das zweite Doppel und holte mit diesem auch den wichtigen Punkt zum 8:8-Endstand.

Sein erstes Einzel verlor er zwar 1:3. Danach holte er sich aber in fünf Sätzen das zweite, verkürzte damit auf 4:7 und leitetet den schließlich mit einem Punkt gekrönten Endspurt der SVH Kassel ein.

Dass er mit Bankosz schon nach kurzer Zeit gut harmoniert, erstaunt Janicki kaum. „Er ist Pole, und meine ganze Familie kommt auch aus Polen. So gibt es schon sprachlich keine Probleme, auch wenn ich in Deutschland geboren bin“, sagt er.

Regionalliga-Erfahrung sammelte der mit starkem Aufschläge und feinem Rückhand-Topspin ausgestattete Janicki beim TTV Stadtallendorf. Dort spielte er noch in der vorigen Saison, bis die Mannschaft auseinanderfiel. Ziel mit den Harleshäusern ist der Klassenerhalt. Gegen Altena sieht er sie nicht chancenlos: „Sie haben auch eine sehr junge Mannschaft mit viel Potenzial. Ich erwarte eine Partie auf Augenhöhe, die Tagesform wird entscheiden.“ Hoffentlich zugunsten der SVH.

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