Polizei gibt Tipps, wie man sich vor Dieben schützt

Weihnachtsmarkt in Kassel: Ab heute mehr Fußstreifen

Dunkel und eng: Auch der Kasseler Weihnachtsmarkt lockt immer wieder Langfinger an, die darauf aus sind, Besucher im Gedränge um ihre Portemonnaies zu bringen. Archivfoto: nh

Kassel. Die Kasseler Polizei warnt vor Trick- und Taschendieben, die in den nächsten Wochen im vorweihnachtlichen Getümmel versuchen werden, Beute zu machen.

Die Kasseler Innenstadt werde ab dem heutigen Montag besonders im Bereich des Weihnachtsmarktes am Königs- und am Friedrichsplatz sowie in den Geschäften der Innenstadt stark frequentiert sein. Hektische Betriebsamkeit und Gedränge in den Fußgängerzonen sowie die über das normale Maß ausgelasteten öffentlichen Verkehrsmittel würden besondere Angriffsflächen für potenzielle Straftäter bieten, sagt Polizeisprecherin Sabine Knöll. Wie in jedem Jahr werde die Kasseler Polizei zur Vorweihnachtszeit ihre Streifentätigkeit insbesondere durch Fußstreifen, gerade in der Innenstadt, verstärken, um den Bürgern einen möglichst ungestörten Aufenthalt zu ermöglichen.

Tipps für mehr Sicherheit: 

- Geld- und Wertsachen sollten sicher (zum Beispiel in Innentaschen der Kleidung oder in einer Gürteltasche) aufbewahrt werden. Vor dem Tragen der Portemonnaies in Gesäßtaschen wird gewarnt.

- Hand- und Einkaufstaschen sollten aus Sicherheit stets geschlossen gehalten und dicht am Körper getragen werden. Rucksäcke sind zwar praktisch beim Einkauf in der Stadt, haben aber leicht zu öffnende Außentaschen. Daher sollten darin keine Wertgegenstände mitgeführt werden.

- Vorsicht sei geboten, wenn jemand Geld gewechselt haben möchte. Potenzielle Diebe nutzten solche Situationen gern, um nach dem Portemonnaie oder den Geldscheinen zu greifen.

- Beim Geldabheben am Geldautomaten oder beim bargeldlosen Bezahlen mit der EC-Karte an der Geschäftskasse sollte darauf geachtet werden, dass bei der Eingabe der Geheimnummer niemand zusieht.

- Zudem empfiehlt die Polizei, für den Einkauf öffentliche Verkehrsmittel zu nutzen. Das bewahrt vor Verkehrsstress sowie lästiger Parkplatzsuche, und man könne den einen oder anderen Glühwein trinken, ohne in die Gefahr des Führerscheinverlustes zu kommen. Falls doch das Auto genommen werden sollte: Keine Gegenstände offen sichtbar im Wagen liegen lassen.

† Vorsicht aber auch beim Ein- oder Ausstieg in öffentlichen Verkehrsmitteln. Häufig nutzten Diebe solche Situationen, durch Drängeln und Schubsen ihre Opfer abzulenken und in deren Taschen zu greifen, um Beute zu machen.

- Zeugen einer Straftat sollten das Opfer, aber auch andere Personen auf die Tat laut und deutlich aufmerksam machen und nicht etwa wegsehen. Über Notruf 110 sollte umgehend die Polizei informiert werden. (use)

Weitere Informationen gibt es auf der Internetseite www.polizei-beratung.deoder im Kasseler Polizeiladen an der Wolfsschlucht, Tel: 05 61/17171.

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