Schüler freuen sich

Wolfgang Schäuble besucht Kasseler Friedrichsgymnasium

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Freuen sich auf das Gespräch mit Wolfgang Schäuble: Die Schüler des Friedrichsgymnasiums (von links) Andreas Litwinov, Raphael Weiß, Rebekka Thiele, Jonas Vaupel, Lara Müller, Malin Arndt.

Kassel. CDU-Politiker Wolfgang Schäuble kommt nach Kassel. Am Freitag besucht er das Friedrichsgymnasium. 

Als Innenminister war Wolfgang Schäuble (75) maßgeblich an der deutschen Wiedervereinigung beteiligt. Das war vor fast 30 Jahren und damit zu einer Zeit, in der die aktuellen Schüler des Friedrichsgymnasiums noch nicht geboren waren. Trotzdem kennen sie ihn alle. Dem Besuch des CDU-Politikers an ihrer Schule fiebern sie entgegen.

Zu Gast in Kassel: CDU-Politiker Wolfgang Schäuble spricht heute im Friedrichsgymnasium und auf dem Neujahrsempfang der CDU.

Die angehenden Abiturienten haben sich besonders gut vorbereitet und stellen hohe Erwartungen an das Gespräch. Der 18-jährige Jonas Vaupel hofft auf spannende Anregungen für sein Geschichtsabitur: „Wolfgang Schäuble ist für mich als Zeitzeuge der Wiedervereinigung eine wichtige Persönlichkeit.“, sagt er. Raphael Weiß (18) geht es ähnlich. Schäuble habe in der Vergangenheit viel bewegt und habe nach wie vor viel zu sagen. „Ich freue mich auf Einblicke in den politischen Alltag.“

Unter anderem wollen die Schüler fragen, ob man nach dem Einzug der AfD in den Bundestag schon von Verhältnissen wie in der Weimarer Republik sprechen kann. Außerdem wollen sie wissen, wie man Politik für Jugendliche interessanter gestalten könnte und wie Schäuble den Vertrauensverlust in die großen Parteien bewertet.

Aber welche Verbindung haben die Abiturienten überhaupt zum Präsidenten des Deutschen Bundestags? Die 18-jährige Rebekka Thiele sagt: „Er ist einfach als Person bewundernswert. Er macht Politik gut verständlich und zugänglich, das ist Politik für Jugendliche.“

Lara Müller (16) ergänzt noch: „Er ist einfach nicht mehr aus der Politik und der Geschichte wegzudenken. Außerdem ist er einer der wenigen Politiker, die skandalfrei in unserer Gesellschaft sind.“„Eigentlich wurden wir durch den Unterricht schon die ganze Zeit auf so eine Gelegenheit vorbereitet“, sagt Raphael Weiß. Die Schüler haben sich mit ihren Lehrern zusammengesetzt und Fragen überlegt. „An manchen Fragen haben wir sehr lange gefeilt, damit sie kurz und knapp, aber voller Information sind“, sagt Andreas Litwinov (17).

Lothar Schöppner

Latein und Geschichtslehrer René Mallm ist froh über den Besuch von Schäuble. „Ich bin sehr dankbar, dass er kommt. Für die Schüler ist das eine tolle Chance, Politik aus der Innensicht zu erleben.“ Laut Schulleiter Dr. Lothar Schöppner gibt es in der Schule besondere Sicherheitsvorkehrungen. Man sei in engem Kontakt mit der Polizei. Zudem müssten Taschen vor der Veranstaltung abgegeben werden. Da Schäuble auf einen Rollstuhl angewiesen ist, würden auch hier besondere Maßnahmen getroffen.

Mit Anne-Michèle Woelbert

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