Baustelle pausiert ab dem ersten Advent

Zehn Bäume an der Königsstraße gepflanzt

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Bei der Arbeit: Mitarbeiter des Kasseler Gartenlandschaftsbaubetriebs Steuber beim Einpflanzen der Feldahorne.

Kassel. Die fast blattlosen Feldahorne kommen an einem nassgrauen Novembertag noch nicht so recht zur Geltung.

Aber spätestens im Frühjahr wird den Passanten auffallen, dass an der Unteren Königsstraße nun zehn Bäume stehen.

Mit der Pflanzung in dieser Woche gehen die Sanierungsarbeiten auf diesem Straßenabschnitt in den Endspurt. Bis zum ersten Advent soll die Baustelle geräumt sein. Nur noch kleine Restarbeiten stehen dann an.

Im Frühling hatten die Sanierungsarbeiten auf der Unteren Königsstraße begonnen. Inzwischen ist der Bereich auf der westlichen Seite der Straße zwischen Königsplatz und Stern neu gepflastert worden. Auf der östlichen Seite sind die Pflasterarbeiten vom Königsplatz bis zum Druselturm vorangeschritten. Nun folgte das Einpflanzen der Bäume.

Schwierige Standortsuche

Wegen der vielen Leitungen im Boden und der Oberleitung der Straßenbahn sei es nicht ganz einfach gewesen, geeignete Standorte und Bäume auszuwählen, sagt Stadtbaurat Christof Nolda (Grüne). Der Feldahorn sei eine gute Wahl, weil er nicht zu groß und ausladend werde. Durch die Baumreihe werde die Straße aufgewertet. Damit sich die Bäume in der Straßenschlucht gut entwickeln, wurde ein automatisches Bewässerungssystem installiert.

Auch sollen Bänke zwischen den Bäumen aufgestellt werden, um die Aufenthaltsqualität zu erhöhen. Die City-Kaufleute zeigten sich bei der gestrigen Baumpflanzung sehr angetan von dem Ergebnis. Ihre gestalterischen Wünsche seien von der Stadt berücksichtigt worden, hieß es einhellig.

Nach der Winterpause werden ab März die Arbeiten auf der Unteren Königsstraße fortgesetzt. Dann wird noch die östliche Straßenseite zwischen Druselturm und Stern neu gepflastert. Auch der Bereich rund um den Druselturm wird umgestaltet. Rechtzeitig vor der documenta im Juni sollen alle Arbeiten beendet sein.

Auf der Oberen Königsstraße läuft die insgesamt 10,6 Mio. Euro teure Sanierung erst 2018 an, um die documenta nicht zu stören. Dort sind aber keine Baumpflanzungen geplant, weil die Straße dort wesentlich schmaler ist.

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