Über 1000 Anhänger

Marxisten demonstrierten in der Kasseler Innenstadt

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Kassel. Mehr als 1000 Mitglieder der Marxistisch-Leninistischen Partei Deutschlands (MLPD) aus dem ganzen Bundesgebiet trafen sich am Samstagmittag zum Auftakt des Bundestagswahlkampfs der in Kassel.

Lautstark, mit Trommeln, Liedern und Wahlkampfparolen zogen sie vom Rathaus aus eine Stunde lang durch die Kasseler Innenstadt.

Die Partei, die vom Verfassungsschutz beobachtet und als linksextremistisch eingestuft wird, wurde 1982 gegründet und ist aus dem Kommunistischen Arbeiterbund Deutschlands (KABD) hervorgegangen. Laut dem MLPD-Spitzenkandidaten Stefan Engel tritt sie für einen radikalen gesellschaftlichen Wechsel hin zum Sozialismus nach Karl Marx, Friedrich Engels und Wladimir Lenin ein. Die MLPD hat bundesweit laut Engel ein paar tausend Mitglieder. Die genaue Zahl wollte der gelernte Fabrikschlosser nicht nennen.

Artikel aktualisiert am 18.8. um 14.30 Uhr

Aufgrund der Zugehörigkeit zur MLPD seien in den vergangenen Jahren etwa 150 Menschen von ihrem Arbeitgeber entlassen worden. Auf Transparenten forderten die Demonstrationsteilnehmer beispielsweise die 30-Stunden-Woche bei vollem Lohnausgleich und die Rettung er Umwelt vor der Profitwirtschaft. Im Anschluss fandvor dem Rathaus eine Kundgebeung statt.

Laut Polizei kam es während der Demonstation kurzzeitig an Scheidemannplatz und Stern zu Verkehrsbehinderungen. Ansonsten sei die Veranstaltung ohne Zwischenfälle verlaufen. (mkx)

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