Ein Ticket für 40 Ausstellungsorte

Museumsnacht in Kassel: Kombiticket gilt für Museen und öffentliche Verkehrsmittel 

+
Andrang vor Schloss Wilhelmshöhe: Unser Archivfoto zeigt eine der beliebtesten Adressen bei der Museumsnacht. Zu diesem Anlass wird es am 1. September auch wieder beleuchtete Wasserspiele geben. 

Kassel. Mit dem Kombiticket des Nordhessischen Verkehrsverbundes (NVV) kann man für neun Euro (ermäßigt sechs Euro) aus dem gesamten NVV-Gebiet anreisen und so viele Museen besuchen wie man möchte. 

So einfach und komfortabel war der Besuch der Kasseler Museumsnacht noch nie. Am Samstag, 1. September, ist es wieder so weit. Dann öffnen vom Schloss Wilhelmshöhe bis zur Grimmwelt 40 Einrichtungen teilweise bis ein Uhr nachts. Tausende von Besuchern werden erwartet.

Im Vergleich zur Museumsnacht 2016 – im vergangenen Jahr fiel sie wegen der documenta aus – wurde das Angebot an öffentlichen Verkehrsmitteln noch einmal deutlich erweitert.

Bahnen bis nach Mitternacht

Ziel sei es, dass möglichst viele Besucher aus der Region mit der Regiotram, Bussen und Bahnen nach Kassel reisen, sagt NVV-Geschäftsführer Wolfgang Rausch. Gewährleistet ist, dass man bis nach Mitternacht wieder zurückfahren kann. In Richtung Melsungen fährt die letzte Bahn um 0.13 Uhr, nach Hofgeismar um 0.15 Uhr, nach Göttingen um 0. 45 Uhr und nach Schwalmstadt-Treysa sogar um 1.20 Uhr.

Im Kasseler Stadtgebiet wurde das Angebot ebenfalls erweitert. Vom Messinghof in Bettenhausen bis zu den Standorten auf dem ehemaligen Henschelgelände in Rothenditmold (Technik- und Henschelmuseum) kann man alle Angebote der Museumsnacht mit öffentlichen Verkehrsmitteln der Kasseler Verkehrsgesellschaft (KVG) gut erreichen. „Wir freuen uns über jeden Besucher, der mit Bus oder Bahn kommt. Das ist auch viel entspannter“, sagt Kassels Kulturdezernentin Susanne Völker.

Anziehungspunkt: Die Grimmwelt bietet von der Dachterrasse einen tollen Rundumblick. Archivfoto:  Andreas Fischer/nh

Auch der Kasseler Hafen wird zur Museumsnacht per Bus erreichbar sein. Hier präsentiert sich das Museum der Fuldaschifffahrt mit einer provisorischen Ausstellung am Wasser. Die Räume im ehemaligen Speicher sollen nach der Sanierung demnächst wieder freigegeben werden. Erstmals dabei ist der Messinghof an der Leipziger Straße, in dem vor 300 Jahren der Herkules geschmiedet wurde.

Der Vorverkauf für die Museumsnacht läuft bereits. Die Tickets gibt es bei den Kasseler Museen, Kassel Marketing, Kiosk am Königsplatz, Kiosk am Rathaus, in den NVV-Kundenzentren, NVV-Infopoints und an den Automaten in den Straßenbahnen und Regiotrams sowie in den Bussen im Stadtverkehr Kassel. Das Museumsnacht-Ticket kann nicht an DB-Fahrkartenautomaten und in Regionalbussen gelöst werden.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Kommentare

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.