Mutmaßlicher Serientäter sitzt jetzt in U-Haft

Kassel. Der 39-jährige Tatverdächtige aus Kassel, der in der Nacht zum Freitag bei einem Einbruch in eine Kindertagesstätte an der Mattenbergstraße auf frischer Tat festgenommen werden konnte, sitzt in Untersuchungshaft.

Auf Antrag der Kasseler Staatsanwaltschaft erließ der Haftrichter einen Untersuchungshaftbefehl. Der 39-Jährige wurde in die JVA Kassel gebracht.

Bei der festgenommenen Person handelte es sich vermutlich um einen Serieneinbrecher. Nach Angaben von Polizeisprecher Wolfgang Jungnitsch war der Mann durch das Toilettenfenster in die Kita eingestiegen. Dabei hatte er den Alarm ausgelöst.

Mit einem von der Staatsanwaltschaft beantragten und vom Amtsgericht erlassenen Durchsuchungsbeschluss wurde die Wohnung des 39-Jährigen durchsucht. Dabei sei umfassendes Beweismaterial gefunden worden, das aber größtenteils noch ausgewertet werden müsse. Ein bei dem 39-Jährigen gefundenes Mobiltelefon konnte direkt einem Kellereinbruch an der Keilsbergstraße in Kassel am 27. April zugeordnet werden.

In Gartenhütten

Im Zuge der Ermittlungen stellte sich heraus, dass es sich bei dem Festgenommenen um einen schwerstabhängigen Suchtgiftkonsumenten handelt. Er war am 6. Februar diesen Jahres letztmalig nach Verbüßung einer knapp zweijährigen Freiheitsstrafe wegen verschiedener Delikte auf dem Sektor der Beschaffungskriminalität aus der Haft entlassen worden. In den Vernehmungen durch Beamte der AG Bruch zeigte er sich nach anfänglichem Leugnen geständig. Drei weitere Einbrüche in Gartenhütten im Bereich der Kleingartenanlage Mattenberg gehen nach eigenem Bekunden auf sein Konto. (use)

Rubriklistenbild: © HNA

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