Nach Fund von verunreinigtem OP-Besteck: Klinikum Kassel operiert wieder

Kassel. Das Klinikum Kassel will eine Woche nach dem Skandal um verunreinigtes OP-Besteck wieder Patienten operieren. Die ersten Eingriffe seien für Montag vorgesehen, teilte das Krankenhaus am Freitag mit.

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Nachdem am Dienstag an mehreren Instrumenten Ablagerungen entdeckt worden waren, hatte die Klinik bis auf Notoperationen alle chirurgischen Eingriffe abgesagt. Eine Gefahr für Patienten soll nicht bestanden haben. Das Besteck für die nun geplanten Operationen leiht sich die Klinik aus anderen Häusern oder es kommt von den Herstellern. Nach Bekanntwerden der Vorfälle waren die Zentralsterilisation und kleinere Sterilisationseinheiten außer Betrieb genommen worden. Wie das Krankenhaus weiter berichtete, überprüften die Hersteller die Reinigungs- und Sterilisationsautomaten und bescheinigten den Geräten eine „ordnungsgemäße Funktion“. Auch alle rund 30.000 Edelstahl- Instrumente sollen auf Rückstände untersucht werden.

In Fulda war Mitte Januar verunreinigtes OP-Besteck gefunden worden. Das dortige Klinikum hatte sich offenbar verunreinigte Instrumente aus Kassel geliehen. (dpa)

Eine Liste, welche Fachgebiete betroffen sind, gibt es hier.

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