Frank Thonicke über die Caldener Schläger

Kommentar zur Massenschlägerei in Calden: Ab nach Hause

In Calden ist es zwischen mehreren Hundert Flüchtlingen zu einer Massenschlägerei gekommen. Das muss Konsequenzen haben, findet Frank Thonicke.

Da schlagen fast vierhundert mit Stangen und Reizgas bewaffnete Asylbewerber aufeinander ein, verletzen sogar Polizisten - und die Konsequenzen? Keine.

Das, verehrte Politiker, ist der deutschen Bevölkerung nicht vermittelbar. Und auch der Hinweis, dass es bei Fußballspielen mitunter zu Massenkeilereien kommt, zieht nicht. Da hagelt es Stadionverbote als mildeste Form der Sanktionen.

Stadionverbot hieße auf die randalierenden Flüchtlinge übertragen, dass sie in unserer Gesellschaft nicht mitspielen dürfen. Rote Karte wegen Regelverletzung, und ab auf die Sünderbank im Heimatland.

Denn egal, ob sie kamen, um ihr Leben zu retten oder hier sind, weil das deutsche Taschengeld höher ist als der Lohn zu Hause - sie sind zu Gast bei uns, genießen hier Schutz für Leib und Leben. Und als Gast hat man sich nach den Gepflogenheiten des Gastgebers zu richten. Ganz einfach gesagt: Man benimmt sich.

Das hohe Gut Asyl wird von den Schlägern mit Füßen getreten. Die Caldener Chaoten hätten schon gestern im Flugzeug sitzen sollen.

Polizeieinsatz im Zeltlager Calden

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