Nach Hessentag wird Spielfeld im Auestadion saniert

Verdorrt und zerdrückt: Der Rasen im Auestadion ist nach den Großkonzerten zum Hessentag nicht mehr brauchbar. Schon vor dem Landesfest war geplant, das ohnehin sehr holprige Spielfeld mit einem neuen Rollrasen zu sanieren.  

Kassel. Über den holprigen Rasen im Auestadion wurde schon oft gemeckert, doch so schlimm wie im Moment sah das Spielfeld noch nie aus. Das stört aber niemanden, denn schon in sechs Wochen wird das Auestadion einen Rasen wie einen Teppich haben.

„Bis zum Wochenende sollte der Abbau nach dem Hessentag abgeschlossen sein, dann beginnen die Arbeiten am Spielfeld“, sagt Gerhard Griesing, der stellvertretende Leiter des Kasseler Sportamtes. Schon vor dem Landesfest war klar, dass nach den großen Konzert mit bis zu 30.000 Zuschauern eine Rasensanierung anstehen würde. 125.000 Euro wird das voraussichtlich kosten. „Bisher wissen wir noch nicht, ob es Überraschungen im Untergrund gibt“, sagt Griesing. Die alte Grasnarbe wird entfernt, der Boden darunter etwa 20 Zentimeter tief abgetragen und begradigt. Danach kommt der Rollrasen, der vor dem ersten Spiel mindestens drei Wochen Ruhe braucht.

„Wir werden uns darum bemühen, dass wir die Saison mit einem Auswärtsspiel beginnen“, sagt KSV-Vorstand Jens Rose. Er geht davon aus, dass es keine Chance für Nachrücker in die Dritte Liga geben wird und der KSV in der Regionalliga spielt. Das Auestadion habe sich als Konzertarena bestens bewährt. Jetzt werde der KSV alles daran setzen, es möglichst oft mit Fußballfans zu füllen.

Erst durch den Hessentag wurde das Auestadion auch zu einer Arena für Konzerte und andere Großveranstaltungen über den Fußball hinaus. Dafür sind unter anderem die Fluchtwege aus dem Innenraum erweitert worden. Außerdem kann man die Metallbarrieren (Wellenbrecher) auf den Stehtribünen mit wenigen Handgriffen abbauen.

Der Hessentag verhilft den Löwen jetzt nachträglich zu einem neuen Spielfeld. Die Kosten dafür werden ebenso wie die für die fest installierte Videoüberwachung aus dem Budget für das Landesfest gedeckt.

Von Thomas Siemon

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