Umbau von Goethe- und Germaniastraße beginnt nach Ostern

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Bald wird gebaut: Nach den Vorarbeiten im vergangenen Jahr beginnt nun der Umbau der Goethestraße. Autofahrer müssen sich auf Behinderungen einstellen.

Kassel. Nach Ostern beginnt der 8,5 Mio. Euro teure Umbau von Goethe- und Germaniastraße. Mit den Bauarbeiten sind erhebliche Behinderungen verbunden. „In der ersten Bauphase bis Mitte August sind viele Anlieger zu Fuß besser erreichbar als mit dem Auto“, sagt Stadtbaurat Christof Nolda.

Auftakt ist am Dienstag, 10. April, mit der Einrichtung der Baustelle und dem Abbau der KVG-Fahrleitung. Der eigentliche Straßenbau beginnt am Montag, 16. April. Gearbeitet wird montags bis samstags. ^

Die Stadt bittet Anlieger und Verkehrsteilnehmer wegen der Belastungen um Verständnis - alle Beteiligten bemühten sich um einen möglichst zügigen Baufortschritt.

Der erste Bauabschnitt umfasst die neue Fahrbahn mit den Gleisanlagen und soll bis zum Ende der Sommerferien am 12. August fertig werden. Gebaut wird von der Germaniastraße unterhalb der Kreuzung Herkulesstraße bis zur oberen Goethestraße und der Einmündung der Westerburgstraße. Dieser Abschnitt ist ab Dienstag, 10. April, für den Durchgangsverkehr gesperrt.

Für Anlieger werden drei Einfahrten eingerichtet:

• Goethestraße / Einmündung Westerburgstraße: Einfahrt in die obere Goethestraße.

• Goethestraße /Germaniastraße: Einfahrt in die Germaniastraße.

• Querallee / Südseite: Einfahrt für Anlieger zwischen Querallee und Murhardstraße. Über diese Zufahrt kann auch der öffentliche Quartiersparkplatz im Blockinnenbereich zwischen Goethestraße und Herkulesstraße angefahren werden.

So soll es werden: Links ist die Promenade zu sehen, die bis zu den Beuys-Bäumen reicht.

Die Nordseite der Goethestraße (Boccaccio, Ulenspiegel, Chacal) zwischen Murhardstraße und Olgastraße bleibt frei befahrbar, ebenso die dortigen Parkplätze. Dazu wird die obere Murhardstraße aus Richtung Friedrich-Ebert-Straße für den Verkehr freigegeben (bisher Einbahnstraße in Gegenrichtung). Die Lassallestraße wird als Einbahnstraße gedreht und kann vorübergehend von der Goethestraße aus befahren werden.

Die Bushaltestelle „Goethestraße“ wird an den „Goethestern“ in die Einmündung der Lassallestraße verlegt. Die Buslinien 25 und 27 werden in Richtung Bebelplatz über den Kirchweg umgeleitet. In der Gegenrichtung fahren die Busse vom Bebelplatz kommend über die Lassallestraße.

Die Fahrradroute Goethestraße bleibt für den Radverkehr befahrbar. Der Rad- und Fußverkehr wird gesichert über das Baufeld geführt. Die Gehwege sind in der ersten Bauphase frei benutzbar.

Wenn die Fahrbahn Mitte August fertig ist, beginnt der Ausbau der neuen Gehwegbereiche und Parkstreifen. In diesem Jahr sollen auch die südlichen Straßenseiten (ehemaliges Finanzamt, Starclub) fertiggestellt werden. Mit dem für 2013 auf der Nordseite geplanten Bau der neuen Promenade in der Goethestraße sowie den beiden Platzbereichen in der Goethestraße / Einmündung Olgastraße und Germaniastraße / Herkulesstraße erhält der Straßenzug dann insgesamt sein neues Gesicht.

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