IC-Bahnhof Wilhelmshöhe

Nach Randale: Kommt jetzt das Alkoholverbot am Bahnhof Wilhelmshöhe?

+
Bahnhof Wilhelmshöhe: In der Vergangenheit kam es hier zu Problemen durch Alkohol, nun wird ein Verbot diskutiert.

Kassel. Der Bahnhof in Nürnberg soll als Vorbild für Kassel dienen. Die SPD-Bundestagabgeordnete Ulrike Gottschalck fordert ein Alkoholverbot am IC-Bahnhof Wilhelmshöhe. Besonders am vergangenen Wochenende sei wieder durch Ausschreitungen gezeigt worden, dass Alkohol Gewalt beschleunigen könne.

Damit schließt sich die Sozialdemokratin einer Forderung der Polizeigewerkschaft und des Deutschen Städte- und Gemeindebundes nach einem bundesweiten Verbot für Alkohol im Nahverkehr und in Bahnhöfen an.

Von einem Wochenend-Alkoholverbot, so wie es jetzt im Nürnberger Bahnhof in Kraft getreten sei, könnten alle Reisenden und auch die friedlichen Fußballfans profitieren, argumentiert Gottschalck. Das Verbot gilt dort freitags, samstags sowie direkt vor Feiertagen von 20 Uhr bis zum Folgetag um 6 Uhr.

Bei der Deutschen Bahn hält man hingegen nichts von dieser Forderung der Bundestagsabgeordneten. „Nürnberg ist ein lokaler Einzelfall“, sagt eine Bahnsprecherin auf Anfrage der HNA. Hier hätte sich die Partyszene mit hunderten von Leuten getroffen und getrunken. Vom Kasseler IC-Bahnhof seien solche Vorfälle, auch nicht mit Fußballfans, bekannt.

Auch die Bundespolizei in Kassel spricht sich gegen ein Alkoholverbot im Wilhelmshöher Bahnhof aus. „Aus bundespolizeilicher Sicht ist das nicht angebracht“, sagt Sprecher Benny Roob. Zwar spiele Alkohol beim Fußball immer eine Rolle, aber die Masse der Fans trinke nur ein bis zwei Bier und verhalte sich friedlich. Zum Tage,  NÄCHSTE SEITE

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das alte HNA-Login anmelden.

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.