Nach Skandal: Wieder Operationen am Klinikum Kassel

Kassel. Nach dem Skandal um verunreinigtes OP-Besteck operiert das Klinikum Kassel seit Montag wieder. "Es ist eine Handvoll planbare Maßnahmen", sagte eine Sprecherin.

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Das Krankenhaus hatte vor rund einer Woche alle geplanten Eingriffe bis auf Notoperationen abgesagt, als bei einer Überprüfung an mehreren Instrumenten Ablagerungen entdeckt worden waren. Eine Gefahr für Patienten soll nicht bestanden haben. Die Sprecherin betonte, die begrenzte Anzahl hänge mit der Zahl der vorhandenen Instrumente zusammen.

Das Besteck für die Operationen hat sich die Klinik aus anderen Häusern geliehen oder es kommt von den Herstellern. Nach Bekanntwerden der Vorfälle hatte die Klinik die Sterilisation geschlossen. In Fulda war bereits Mitte Januar verunreinigtes OP- Besteck gefunden worden.

 Der Skandal in Kassel war ans Licht gekommen, weil das Klinikum Kassel nach den Vorfällen in Fulda offenbar verunreinigte Instrumente dorthin ausgeliehen hatte. (lhe)

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