Abbau der liegen gebliebenen Brief-Berge

Nach Streik: Post stellt im Raum Kassel Hilfskräfte ein

Kassel. 20 zusätzliche Mitarbeiter stellt die Deutsche Post im Raum Kassel ein, um die während des vierwöchigen Streiks liegen gebliebenen Briefsendungen abzuarbeiten.

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Die Hilfskräfte – darunter Studenten – sollen die Briefträger bei der Zustellung unterstützen, kündigte Thomas Kutsch, der für Nordhessen zuständige Sprecher der Post, am Montag an. Er sei optimistisch, dass der durch den Streik entstandene Rückstau in dieser oder in der nächsten Woche abgebaut worden sei. Bei der Paket-Zuteilung sei man in Nordhessen bereits „rückstandsfrei“. Bei der Brief-Zustellung hinge es davon ab, ob und wie stark die jeweiligen Zustellbezirke vom Streik betroffen gewesen seien, erklärte Kutsch. Je mehr Ballungsraum, desto größer die Folgen, laute dabei die Regel.

Dennoch ebbt in Kassel und Umgebung die Kritik an der Zustellung nicht ab. Hermann Diegmüller aus Vellmar zum Beispiel vermisst eine Reihe privater und geschäftlicher Briefe, von denen er weiß, dass sie bereits vor Tagen abgeschickt wurden. Andere haben den Eindruck, die Post stelle vorrangig gewerbliche Sendungen zu, auf wichtige Briefe – etwa mit Anträgen für Kindergeld und Rente – warte man aber vergeblich.

Dazu erklärte Post-Sprecher Kutsch: „Wir unterscheiden nicht bei Post-Sendungen. Wir können keine Rücksicht auf Inhalte nehmen, denn wir kennen sie nicht.“

Rubriklistenbild: © picture-alliance/ dpa

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