Nach Überfall auf Spielothek: Täter stellt sich der Polizei

Kassel. Der mutmaßliche Räuber, der am Mittwoch einen Raubüberfall in einer Spielhalle in der Fünffensterstraße in Kassel verübte, hat sich am Donnerstag der Polizei gestellt. Er wurde vorläufig festgenommen.

Der 44-jährige Mann aus Kassel hat die Tat bereits gestanden. Bei dem schwarzen Gegenstand, mit dem er die 19 Jahre alte Angestellte bedroht hatte, handelte es sich um ein größeres Teppichmesser in einer Plastikhülle und nicht, wie zunächst vermutet, um einen Elektroschocker.

Das Messer sowie die Tatbekleidung stellten Beamte des K 35 in der Wohnung und in einem Mülleimer sicher. Einen Teil der Bekleidung hatte der Mann schon unmittelbar nach der Tat im Müll verschwinden lassen. Von der Beute war jedoch nichts mehr übrig.

Wie der geständige Mann gegenüber den Beamten aussagte, habe er das gesamte erbeutete Geld in dreistelliger Höhe bereits am Abend in einer anderen Kasseler Spielhalle wieder verspielt.

Der 44-jährige Kasseler, der sich selbst als spielsüchtig bezeichnet, soll mangels Haftgründen auf freiwilliger Basis zur Behandlung seiner Spielsucht in einem psychiatrischen Krankenhaus untergebracht werden. Ihn erwartet ein Strafverfahren wegen Verdachts des schweren Raubes. (rpp)

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