Glinicke baut für zwei Millionen Euro Einkaufszentrum an der Schenkebier Stanne

Netto folgt auf Autohaus

Abgerissen: Auf dem Gelände an der Schenkebier Stanne in Kassels Nordstadt sind die Gebäude des Autohauses Glinicke abgerissen worden. Dort wird ein neues Einkaufszentrum entstehen. Foto: Koch

Nord-Holland. An der Holländischen Straße Ecke Schenkebier Stanne wird ein neues Einkaufszentrum entstehen. Dort, wo einst das Autohaus Glinicke Nordstadt für Kundenzulauf sorgte, werden künftig der Lebensmitteldiscounter Netto (800 Quadratmeter Verkaufsfläche) sowie der Tierfutter-Fachmarkt Fressnapf (400 Quadratmeter) und eine größere Service-Automatenstelle der Kasseler Bank neue Angebote schaffen.

Glinicke ist Eigentümer des Grundstücks und wird dort in die neu gebauten Immobilien zwei Millionen Euro investieren. Mit dem Bau soll in etwa drei Wochen begonnen werden. Das Einkaufscenter soll im Februar 2012 fertiggestellt sein.

Die Bauvoranfrage des Unternehmens Glinicke hat die Stadt Kassel kürzlich positiv beschieden. Auf dem 6000 Quadratmeter großen Gelände, das begrünt werden soll, entstehen auch 80 Parkplätze.

Das ehemalige Autohaus ist inzwischen dem Erdboden gleichgemacht. Das Areal bleibt im Besitz der Familie Glinicke, die über Stadtteilcenter in Thüringen und Nordhessen verfügt. Das neue Zentrum an der Schenkebier Stanne werde unter dem Firmennamen Glinicke Nordstadt firmieren, sagte Seniorchef Peter Glinicke auf HNA-Anfrage.

1976 hatte Glinicke das Nordstadt-Gelände von der Audi AG erworben. 20 Mitarbeiter waren an diesem Standort tätig. Sie seien nach Schließung des Betriebes innerhalb der Automobilhandelsgruppe untergebracht worden, sagte Glinicke. Der Nordstadt-Standort sei vor einem Jahr aufgegeben worden, um die seinerzeit vorhandene Überbesetzung des Automobilmarktes in Kassel abzubauen, erläuterte er.

Zur Glinicke-Gruppe gehören derzeit 17 Autohäuser in Hessen, Westfalen und Thüringen, in Kassel drei Häuser plus ein weiteres in Baunatal. Die Automobilhandelsgruppe Glinicke erzielte im vergangenen Jahr einen Umsatz von zirka 350 Millionen Euro.

Von Beate Eder

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