Unternehmen Tischler & Klaus investiert sechs Millionen Euro

Friedrich-Ebert-Straße: Neubau schließt die Lücke

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So soll es werden: Die Ansicht zeigt die Fassade des geplante Wohn- und Geschäftshauses an der Friedrich-Ebert-Straße.

Vorderer Westen. Die Pläne stehen: Anfang 2013 soll das Wohn- und Geschäftshaus an der Friedrich-Ebert-Straße/ Ecke Bodelschwinghstraße fertig sein.

Die Investorengesellschaft Tischler & Klaus will sechs Millionen Euro in den Neubau auf dem bislang als Parkplatz genutzten Eckgrundstück investieren. Der Neubau schließt eine Baulücke. Der Bauantrag soll in den nächsten Tagen bei der Stadt gestellt werden.

Für den Entwurf zeichnet der Kasseler Architekt Arnd Schröder (Schröder Architekten) verantwortlich, der auch die Neubauten von Tischler & Klaus an der Germaniastraße entworfen hat. Dort wird zurzeit auf dem ehemaligen Tankstellengrundstück an der Ecke Germania-/Goethestraße ein zweites Ärztehaus gebaut.

Auf dem Eckgrundstück am Rand der Samuel-Beckett-Anlage im Vorderen Westen entsteht ein viergeschossiges Gebäude mit aufgesetztem Staffelgeschoss, Platz für Läden im Erdgeschoss, weiteren Gewerbeflächen und vier über 100 Quadratmeter großen Eigentumswohnungen mit Dachterrassen.

Einige Gewerbeflächen sind nach Angaben von Projektmanager Jan-Markus Winnefeld bereits vergeben. Es zeichne sich wieder eine medizinische Nutzung ab. Physiotherapeutische Einrichtungen wären eine gute Ergänzung, sagt er. Wünschenswert wären auch eine Apotheke sowie Geschäfte mit individuellem Angebot.

Pro Etage stehen bis zu 650 Quadratmeter in dem Neubau gegenüber dem Karl-Marx-Platz zur Verfügung. Es werden über 40 Parkplätze geschaffen, die meisten in einer Tiefgarage. „Wir weisen exakt das nach, was wir vernichten“, sagt der Projektmanager.

Wegen seiner Bedeutung für die Samuel-Beckett-Anlage und die Friedrich-Ebert-Straße soll das Gebäude zwei gleichwertige Fassaden erhalten. „Wir werden keinen Hinterhofcharakter schaffen“, sagt Winnefeld. Auch die Beuys-Bäume an der Friedrich-Ebert-Straße bleiben erhalten.

Das Wohn- und Geschäftshaus wird nicht unmittelbar an die Bezügestelle des Landes anschließen, auch zum ehemaligen Kasernengebäude hält es Abstand, nimmt aber die Rundung zur Bodelschwinghstraße auf.

Von Ellen Schwaab

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