Quadratmeter soll knapp 3000 Euro kosten

Wehlheiden: Seniorenwohnungen und Villen zwischen Park und Knast

Wollen in Nachbarschaft der JVA und des Parks Schönfeld bauen: Jens Döring (links) und André Schäfer, Geschäftsführer von IPK Immoprojekt Kassel. Foto:  Koch

Kassel. Die Firma IPK Immoprojekt Kassel plant, an der Theodor-Fliedner-Straße in Wehlheiden drei Doppelhäuser mit je vier Wohneinheiten sowie vier Stadtvillen mit je zwei Wohnungen zu bauen. Die Häuser sollen direkt hinter der früheren Wohnanlage der Justizvollzugsanstalt Kassel I (JVA) gebaut werden.

Das Unternehmen hatte die 1882 errichteten Häuser, in denen früher ausschließlich Justizvollzugsbeamte wohnten, bereits Ende vergangenen Jahres vom Land Hessen gekauft – nebst der rund 3500 Quadratmeter Grünfläche in Nachbarschaft des Parks Schönfeld, auf der jetzt die neuen Häuser errichtet werden sollen.

Lexikonwissen:

-Die JVA Wehlheiden im Regiowiki

Nach Angaben von André Schäfer und Jens Döring, beide Geschäftsführer von IPK Immoprojekt, laufe bereits die Bauvoranfrage bei der Stadt. Ihr Unternehmen, das ausschließlich mit Architekten und Handwerkern aus Nordhessen arbeite, plane, die Erdgeschosswohnungen in den Neubauten seniorengerecht zu bauen. Der Bedarf an seniorengerechten Wohnungen steige. Schäfer und Döring hoffen, dass es bald grünes Licht von der Stadt für das Bauprojekt gibt. Baubeginn soll Anfang nächsten Jahres sein.

Die Wohnungen sollen anschließend zu ortsüblichen Preisen verkauft werden. Für einen Quadratmeter Wohnfläche müsse man knapp 3000 Euro zahlen.

Die alten JVA-Häuser (sieben Doppelhäuser und vier Einzelhäuser) seien übrigens bereits zur Hälfte verkauft worden, sagt Schäfer. Mit der Übernahme der Immobilien vom Land ist die IPK die Verpflichtung eingegangen, im sechsstelligen Bereich in die Versorgungsleitungen zu investieren. Mit dem Geld soll die Anlage unabhängig von der JVA werden. Derzeit werden neue Anschlüsse gelegt und Abwasserkanäle saniert. (use)

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