Stadt hat Baugenehmigung für Neubau an der Fulda erteilt

Das neue Auebad kann kommen: Stadt hat Baugenehmigung erteilt

Kassel. Dem Bau des kombinierten Hallen- und Freibads auf dem Gelände des alten Auebads steht nichts mehr im Weg. Das städtische Bauamt hat am Donnerstag die Baugenehmigung für das Kombi-Bad an der Fulda erteilt.

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Zuvor hatte die Obere Naturschutzbehörde beim Kasseler Regierungspräsidium (RP) der Befreiung aus dem Landschaftsschutzgebiet zugestimmt. Die wasserrechtliche Genehmigung des RP liegt bereits seit längerem vor. Bäderderzernent Dr. Jürgen Barthel werde nun die Städtischen Werke mit dem Abriss des alten Auebades beauftragen, teilt das Rathaus mit. Die Abrissarbeiten sollen in den nächsten Wochen beginnen. Für den kompletten Abbruch sind nach Angaben von Norbert Witte sechs Wochen eingeplant. Der ehemalige Kasseler Baudezernent ist nun bei den Städtischen Werken für die Bäder verantwortlich. „Die Grundsteinlegung für das neue Bad wird noch in diesem Jahr erfolgen“, sagt er.

Der Bund für Umwelt- und Naturschutz Deutschland (BUND), der dem Neubau im Überschwemmungsgebiet der Fulda kritisch gegenübersteht und juristische Schritte erwogen hatte, will nicht gegen das Vorhaben klagen. Obwohl viele das Bauprojekt ablehnten, hätten bedauerlicherweise nur wenige die Position des BUND unterstützt, teilen die Umweltschützer mit.

Die Abrissgenehmigung für das 1956 errichtete Auebad liegt bereits vor, so dass die Bagger jederzeit anrollen können. Das alte Auebad wird bis auf den denkmalgeschützten Sprungturm und das Springerbecken abgerissen. An seiner Stelle soll bis März 2013 für 30 Millionen Euro ein Sport- und Freizeitbad mit acht 50-Meter-Wettkampfbahnen, Sportbecken, Lehrschwimmbecken, Großrutsche und Gastronomie entstehen. Mit dem neuen Auebad werde Kassel seinem Ruf als Sportstadt einmal mehr gerecht, sagt Oberbürgermeister Bertram Hilgen (SPD).

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