Daimler investiert 30 Mio.

Neue Lkw-Achse sichert Mercedes-Benz-Standort Kassel

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Freuten sich über den Produktionsanlauf für die neue Achse im Mercedes-Benz-Werk Kassel: Das zuständige Team und Werkleiter Ludwig Pauss (rechts), der symbolisch das Absperrband durchtrennte.

Kassel. Das Mercedes-Benz-Werk in Kassel setzt mit einer neuen Lkw-Hinterachse erneut Maßstäbe. Sie senkt den Spritverbrauch und verschafft den Kasselern einen Wettbewerbsvorteil.

Mit einer 30-Millionen-Euro-Investition in eine neuartige Lkw-Hinterachse und eine moderne Montagelinie hat das Lkw-Achsenwerk von Mercedes-Benz in Kassel seine weltweite Technologieführerschaft weiter ausgebaut und einen neuen Pfeiler zur Zukunftssicherung des Standorts gesetzt. Gestern begann die Produktion der „verbrauchsoptimierten Achse.“ Gleichzeitig wurde die neue Montagelinie offiziell in Betrieb genommen.

Durch eine neuartige Ölregulierung im Achsgetriebe wird die Reibung reduziert und mit ihr auch der Spritverbrauch des Lkw. Der Antriebsstrang der neuesten Generation – dazu zählen Motor, Getriebe und eben die Achsen aus Kassel – reduziert den Spritverbrauch beim schweren Lkw Actros um 6,5 Prozent. Klingt zunächst nicht viel, aber über den gesamten Lebenszyklus eines Lkw beträgt die Ersparnis nach heutigen Dieselpreisen rund 25 000 Euro. Bei einem Fuhrpark von 50 Lkw kommt schnell ein siebenstelliger Betrag zusammen.

„Mit der neuen Achse stellen wird unsere Technologieführerschaft erneut unter Beweis. Sie zahlt sich für unsere Kunden aus“, sagte Dr. Frank Reintjes, der die weltweiten Antriebsstrang-Aktivitäten von Daimler Trucks verantwortet. Werkleiter Ludwig Pauss sagte, dass die zukunftsweisenden Produkte und Fertigungstechnologien den Standort Kassel wirtschaftlich und wettbewerbsfähig halten.

Das Mercedes-Werk in Kassel ist das weltweite Kompetenzzentrum für Lkw-, Bus-, Van-, Transporter- und Geländewagenachsen und der konzernweite größte Produktionsstandort für diese Produktgruppe. Es beschäftigt 3100 Mitarbeiter. Wie viele davon an den neuen Anlagen tätig sind, sagt die Werkleitung aus Wettbewerbsgründen nicht. Es sind mehrere hundert.

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