840 000 Euro aus dem Konjunkturprogramm für Speiseraum der Fridtjof-Nansen-Schule

Neue Mensa statt Provisorium

Freude über die neue Mensa: Schulleiter und Klassenlehrer Dieter Herrmann mit den Kindern der 3a in den Räumen, die nach den Ferien täglich genutzt werden. Foto:  Koch

Kassel. Für viele Kasseler Schulen war die Finanzkrise ein Segen. Als Reaktion darauf haben Bund und Land ein Konjunkturprogramm aufgelegt, von dem 60 Millionen Euro nach Kassel gingen, ein Großteil davon für die Sanierung und den Ausbau der Schulen. Ein gutes Beispiel dafür, was mit diesem Geld in den vergangenen Monaten bewegt wurde, ist die Fridtjof-Nansen-Grundschule im Stadtteil Süsterfeld-Helleböhn.

Die marode Sporthalle wurde für 1,6 Millionen Euro von Grund auf saniert. Jetzt ist der Neubau für die Mensa auf dem Gelände am Schwarzwaldweg fertig. Ohne das Konjunkturprogramm hätte das noch mehrere Jahre gedauert.

Ganztagsangebot

Die Schule war ein Vorreiter in der Ganztagsbetreuung mit einem pädagogisch betreuten Mittagstisch und hat nach anderthalb Jahren Vorlauf jetzt endlich auch die entsprechenden Räume dafür. Das bisherige Provisorium in einer ehemaligen Lehrküche mit einem ungenutzten Klassenraum hat damit ein Ende.

840 000 Euro hat die neue Schulmensa gekostet. Sie ist einer von fünf Neubauten, die mit dem Geld aus dem Konjunkturprogramm realisiert wurden. Auch die Grundschule am Wall (Wesertor), die Offene Schule Waldau, die Grundschule Waldau und die Schenkelsbergschule (Oberzwehren) haben von dem Programm profitiert.

Nach den Weihnachtsferien bekommen die Kinder der Fridtjof-Nansen-Schule ihr Mittagessen in der neuen Mensa. 96 Sitzplätze gibt es in dem 208 Quadratmeter großen Raum, der auch anderweitig genutzt werden soll. Mit einer flexiblen Trennwand kann er unterteilt werden. „Wir werden hier auch Angebote für die Arbeitsgemeinschaften machen“, sagt Schulleiter Dieter Herrmann. Auch für Elternabende könne man den Raum hervorragend nutzen. Mit ihren großen Glasfronten zum Innenhof der Schule sei die Mensa eine echte Bereicherung geworden. Aus dem Umfeld gebe es schon Anfragen von Nachbarn, die dort gern auch mal essen würden.

Die Mahlzeiten werden von einem Catering-Service geliefert. In der Ausgabeküche werden sie aufgewärmt. Dort werden auch frischer Salat und Obst zubereitet.

Von Thomas Siemon

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