Platz für 435 Autos und Busse

Neue Parkplätze am Bergpark Wilhelmshöhe sind bald fertig

+
Bauarbeiten im Bergpark: Der Parkplatz an der Ochsenallee soll ab dem 1. Mai zumindest teilweise wieder nutzbar sein. Derzeit werden die Parkbuchten angelegt.

Kassel. Der größte Parkplatz im Bergpark Wilhelmshöhe wird ausgebaut. Bis zum Start der Wasserspielsaison am 1. Mai soll die Hälfte der Plätze wieder nutzbar sein.

Noch ist viel zu tun, doch bis zum Beginn der Wasserspielsaison am 1. Mai soll es wieder Parkmöglichkeiten an der Ochsenallee geben. „Wir liegen gut in der Zeit“, sagt Natascha Callebaut von der Museumslandschaft Hessen Kassel (MHK). Die ist für den Umbau des Parkplatzes am Eingang zum Weltkulturerbe verantwortlich. Der obere Teil des Geländes soll schon bald wieder zugänglich sein, der untere Teil wird noch einige Monate brauchen.

Die Bauarbeiten waren mit Verspätung gestartet, weil die Suche nach Kampfmitteln länger als ursprünglich geplant dauerte. Noch kurz vor Kriegsende hatte es im Bergpark erhebliche Schäden durch Bombenangriffe gegeben. Unter anderem gab es Treffer an der Löwenburg, am Schloss Wilhelmshöhe und dem Schlosshotel. Deshalb musste das Gelände des Parkplatzes, auf dem auch neue Kanalrohre verlegt wurden, gründlich nach Blindgängern abgesucht werden. „Wir hatten Glück, dass bis weit in den Dezember gearbeitet werden konnte“, sagt die MHK-Sprecherin.

Der Umbau des Parkplatzes soll in zwei Etappen zu einer attraktiveren Situation am Parkeingang sorgen. Bisher war die sowohl gepflasterte als auch geschotterte Fläche ohne klare Abgrenzung und markierte Parkbuchten. Deshalb geht die Museumslandschaft Hessen Kassel als Bauherrin davon aus, dass hier nach dem Umbau mehr Autos abgestellt werden können als bisher. Entsprechende Erfahrungen hat man bereits beim Umbau des Parkplatzes am Herkules gemacht.

Unter dem Strich soll es an der Ochsenallee Platz für etwa 435 Autos sowie Reisebusse und Wohnmobile geben. Während der Bauphase bleibt der sogenannte Brandt-Stoph-Parkplatz weiter oben im Park geöffnet. Der wurde vor dem deutsch-deutschen Treffen zwischen Bundeskanzler Willy Brandt und DDR-Ministerpräsident Willi Stoph im Jahr 1970 eigentlich als Provisorium angelegt. Nach fast 50 Jahren sind seine Tage gezählt. Dieser Parkplatz soll zurückgebaut werden, ein Ausgleich für den geplanten neuen Gartenbetriebshof der MHK.

Gebühr bei Wasserspielen

An Wasserspieltagen – sonntags, mittwochs sowie an Feiertagen – wird auch in dieser Saison eine Parkgebühr erhoben. Die beträgt fünf Euro für ein Motorrad, sieben Euro pro Auto, zehn Euro für einen Kleinbus oder ein Wohnmobil sowie 20 Euro für einen Reisebus. Diese Gebühr gilt für die Parkplätze am Herkules sowie unterhalb von Schloss Wilhelmshöhe.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das alte HNA-Login anmelden.

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.