Hochschule verbessert mit 11,3 Mio. Euro die Studienbedingungen

40 neue Stellen für Uni

Für ihren Lernerfolg: Die Uni Kassel investiert in die Verbesserung der Studienbedingungen. Foto: Fischer / Archiv

Kassel. Die Kasseler Universität müsse sich derzeit mit einem „großen Berg“ Studierender auseinandersetzen, und das Geld sei eine große Hilfe, gleichzeitig die Qualitätsstandards in der Lehre zu erfüllen. Mit diesen Worten kommentierte Uni-Präsident Rolf-Dieter Postlep die Übergabe von 11,3 Mio. Euro aus dem „Qualitätspakt Lehre“ von Bund und Ländern, die in Kassel die Studienbedingungen verbessern sollen. Gestern war Staatssekretär Dr. Helge Braun aus dem Bundesministerium für Bildung und Forschung am Holländischen Platz, um die Förderung zu übergeben.

Unter anderem 40 neue Stellen sollen mit dem Geld geschaffen werden. Vor allem in drei Bereichen will sich die Uni besser aufstellen: Weil Studenten zu Studienbeginn stark unterschiedliche Voraussetzungen mitbringen, will die Hochschule vorbereitende Kurse anbieten, um alle auf ein etwa gleiches Niveau zu bringen.

Zudem sollen Professoren und Dozenten im Sinne einer anschaulichen Wissensvermittlung geschult werden. Ziel ist die forschungs- und praxisnahe Ausbildung. Noch sei in vielen Fächern die Praxiserfahrung nicht ausreichend integriert, sagte der Vizepräsident der Uni, Prof. Andreas Hänlein.

Außerdem sollen Professoren und Dozenten bei administrativen Aufgaben entlastet werden, damit sie sich stärker der individuellen Betreuung der Studenten widmen können. Aber auch viele weitere Projekte sind geplant, um möglichst viele Studenten zu einem Abschluss zu führen und die Abbrecherquote zu reduzieren. Diese ist insbesondere bei den Naturwissenschaften hoch – einem Bereich, in dem der Bedarf an qualifizierten Arbeitskräften hoch ist.

Auch der Einsatz neuer Medien soll ausgebaut werden. So ist eine Erweiterung der Kapazitäten des E-Klausur-Zentrums geplant.

Von Bastian Ludwig

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