Die neuen Bewohner unserer Region: Diese Arten gab es früher hier nicht

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Die Wespenspinne

• Marderhund: Das nachtaktive Tier wird bis zu 70 Zentimeter lang und 50 Zentimeter hoch. Sein ursprüngliches Verbreitungsgebiet umfasst Sibirien, China und Japan. Zwischen 1928 und 1950 wurden in der Ukraine 10 000 Tiere ausgesetzt. Von dort haben sich die Tiere verbreitet.

• Türkentaube: Die Taube war ursprünglich von der Türkei bis nach Japan zu Hause. Sie ist in den 1930er-Jahren nach Mittel- und inzwischen auch nach Nord- und Westeuropa eingewandert.

• Feuerlibelle: Diese Art kommt aus Südeuropa, Afrika und Vorderasien. In den 90er-Jahren erweiterte sie ihr Areal und ist inzwischen auch in Nordhessen zu finden.

• Streifenwanze: Die Streifenwanze erreicht eine Länge von bis zu zwölf Millimetern. Ihr Halsschild hat sechs Längsstreifen. Ursprünglich kommt sie aus dem Mittelmeerraum und breitete sich von dort aus.

• Wespenspinne: Vor 50 Jahren war diese Art hier so gut wie nicht zu finden. Seitdem hat sie ihren Lebensraum stark ausgeweitet. Mittlerweile ist sie fast überall in Europa und in Teilen Asiens und Nordafrikas zu finden.

• Herkulesstaude: Die auch Riesen-Bärenklau genannte Giftpflanze stammt aus dem Kaukasus. Sie wurde in den 80ern in Deutschland angepflanzt und breitet sich aus.

• Kastanienminiermotte: Sie wurde in Europa erstmals 1984 in Mazedonien entdeckt. Sie breitete sich von dort extrem schnell aus.

• Tintenfischpilz: Er ist in Australien und Neuseeland heimisch und wurde zu Beginn des 20. Jahrhunderts bei Schiffstransporten eingeschleppt.

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