1,8 Mio. Euro teurer Umbau vor Auestadion und Eissporthalle abgeschlossen

Lob für neuen Vorplatz

Weiterer Fortschritt am Auestadion: Anja Wolf-Blanke, die Präsidentin des Hessischen Leichtathletik-Verbandes, hat die Deutschen Meisterschaften im Juli im Blick. Unter den Bäumen kann dann die Straßenbahn direkt vorfahren. Foto:  Herzog

Kassel. Der Ausbau des Auestadions geht auf die Zielgerade. Nach sieben Monaten Bauzeit ist jetzt der völlig neu gestaltete Vorplatz fertig geworden. 1,2 Millionen Euro hat die Stadt dafür investiert. Hinzu kommen 600 000 Euro, die der Bau einer Bedarfshaltestelle der KVG direkt vor dem Stadion gekostet hat.

„Das ist wirklich ein Super-Service für die Besucher“, sagt Anja Wolf-Blanke, die Präsidentin des Hessischen Leichtathletik-Verbandes (HLV). Sie beobachtet die Fortschritte beim Auestadion besonders genau, denn zu den Deutschen Leichtathletik-Meisterschaften am 23. und 24. Juli sollen sich die Arena und das Umfeld in Bestform präsentieren. Die HLV-Präsidentin ist davon überzeugt, dass Kassel ein hervorragender Gastgeber sein wird. Der Vorverkauf für die Tickets laufe besser als in den Austragungsorten der vergangenen Jahre. „Es gibt noch Karten, aber die Haupttribüne ist bereits ausverkauft“, sagt Wolf-Blanke. Nach dem Weltrekord der deutschen Hammerwerferin Betty Heidler hofft sie auch für die DM auf eine Spitzenleistung. „Wenn Betty hier noch ein paar Zentimeter drauflegt, dann wäre das wirklich der Hammer.“

Auch für das Askina-Sportfest am 8. Juni kommt die Fertigstellung des Vorplatzes gerade rechtzeitig. Der entspricht jetzt auch den Auflagen des Deutschen Fußballbundes. Breite Zugänge, keine Hindernisse und eine komplett neue Beleuchtung für Abendveranstaltungen machen den Weg zum Auestadion und zur Eishalle sicherer. Dass der Platz jetzt auch wesentlich besser aussieht als früher, betonte neben Oberbürgermeister Bertram Hilgen auch der Ortsvorsteher der Südstadt, Harald Doenst.

Umbau der Haltestelle

Die KVG wird in den nächsten Wochen dafür sorgen, dass Stadion und Eishalle noch besser mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar sind. Ab Montag, 30. Mai, beginnen die Arbeiten an der Haltestelle Auestadion. Die soll komfortabler und geräumiger werden. Die Haltestelle wird in Richtung Innenstadt um einen halben Meter verbreitert und barrierefrei gestaltet. Eine elektronische Fahrplananzeige sowie ein Leitsystem für blinde und sehbehinderte Menschen gehören zum Ausbau, der 120 000 Euro kosten wird.

Während der Arbeiten kann es laut KVG zu Behinderungen im Autoverkehr kommen. Im ersten Bauabschnitt ist eine der beiden Fahrspuren stadteinwärts zeitweise gesperrt. Später wird es auf den Linksabbiegespuren zur Autobahn durch die Baustelle enger. Die Arbeiten sollen Ende Juni abgeschlossen sein.

Von Thomas Siemon

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