Birger Kirstein ist Verwaltungsdirektor des Krankenhauses für Parkinson-Patienten

Neuer Chef für die Elena-Klinik

Birger Kirstein

KASSEL. Seite Mitte Juli hat die Paracelsus-Elena-Klinik mit Birger Kirstein einen neuen Verwaltungsdirektor. Der Volkswirt folgt auf Markus Tewes, der sich nach zweieinhalb Jahren Tätigkeit in Kassel anderen Aufgaben zuwendet.

Kirstein ist auch für die Paracelsus-Nordseeklinik auf Helgoland zuständig. Das neurologische Spezialkrankenhaus, das zudem die medizinische Grundversorgung auf Deutschlands einziger Hochseeinsel sichert, wird von Kassel aus mit gemanagt. Regelmäßige Inselbesuche mit dem Flugzeug gehören für Kirstein von nun an zum Job.

Mitarbeiter und Ärztekollegium der Paracelsus-Elena-Klinik bezeichnet er als „motiviertes Team, mit dem er eine Wachstumsstrategie für die Klinik entwickeln“ wolle. Er hält sie für leistungsstark, die Zahlen stimmten. „Daran möchte ich anknüpfen und das Leistungsspektrum der Klinik erweitern“, sagt der neue Mann an der Verwaltungsspitze. Als seine Aufgabe betrachte er zudem, die Elena-Klinik baulich entsprechend den wachsenden Ansprüchen der heutigen Patientengeneration fortzuentwickeln.

Generell sieht Kirstein für kleinere Kliniken gute Perspektiven, wenn sie wie die Elena-Klinik über ein spezielles Profil verfügen. In der Harleshäuser Spezialklinik für Patienten mit neurologischen Erkrankungen werden vor allem Menschen mit der parkinsonschen Krankheit (Schüttellähmung) und dem Restless-Legs-Syndrom (unruhige Beine) behandelt. 2012 feiert die Elena-Klinik, 1937 als erste deutsche Spezialklinik dieser Art gegründet, ihr 75-jähriges Bestehen.

Kirstein stammt aus Hamburg und ist seit 25 Jahren in der Gesundheitswirtschaft tätig. Nach dem Studium der Volkswirtschaftslehre in seiner Heimatstadt war er in großen kommunalen Kliniken im kaufmännischen Bereich tätig. Nach Stationen beim Landesbetrieb Krankenhäuser Hamburg wechselte er 2002 nach Hannover, wo er 2005 die Klinikum Region Hannover GmbH mitgründete. Zuletzt war er als Kaufmännischer Direktor für die Kliniken Siloah, die Hautklinik Hannover-Linden sowie für die zentralen Institute verantwortlich.

In seiner Freizeit engagiert sich Kirstein im Kirchenvorstand seiner Heimatgemeinde Hamburg-Neuengamme, wo er auch am Aufbau der KZ-Gedenkstätte mitwirkte. Der 56-Jährige ist ledig, besucht gern klassische Konzerte sowie Theatervorstellungen. Und sein Name? „Stammt vorn aus Schweden und hinten aus Ostpreußen“, erklärt er lachend. (paw) HINTERGRUND LINKS

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