So viele Besucher in Kasseler Bädern wie zuletzt 1993 

Neuer Rekord für das Auebad: 4000 Besucher mehr als 2015

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Sie gehörten zu den letzten Besuchern des Auebads im alten Jahr: Kai Rieser aus Dörnhagen war Silvester mit seinen Söhnen Fin (links) und Jan schwimmen.

Kassel. Nachdem Kassels Schwimmbäder in den vergangenen sieben Jahren für über 45 Millionen Euro saniert oder neu gebaut wurden, zieht es immer mehr Menschen ins Wasser.

„Wir sprechen mit dem Auebad die gesamte Bevölkerung an“, sagt Jens Herbst, Bäderchef der Städtischen Werke. Gleichermaßen Kinder, Jugendliche, Senioren, Saunagänger und Sportschwimmer. Großer Vorteil des Kombibades an der Fulda sei, dass die Badegäste im Sommer auch bei schlechtem Wetter kommen. Wenn es zu kalt oder nass für das Freibad sei, wechselten sie einfach ins Hallenbad.

Deshalb konnten die Städtischen Werke auch im vergangenen Jahr wieder einen Besucherrekord für das Bad erzielen. Nach Angaben von Ingo Pijanka, Sprecher der Städtischen Werke, kamen 388 554 Besucher in das im Sommer 2013 neu eröffnete Auebad. Das sind knapp 4000 Menschen oder ein Prozent mehr als noch 2015 (384 758).

Die Städtischen Werke seien aber auch mit den stabilen Besucherzahlen im Hallenbad Süd in Oberzwehren zufrieden. Dort wurden 89 728 Badegäste gezählt (2015: 90 408). In die Sanierung des Hallenbads Süd hatten die Städtischen Werke 6,7 Millionen Euro investiert. 2010 war das Bad an der Heinrich-Plett-Straße neu eröffnet worden.

Und auch das wiedereröffnete Freibad Harleshausen sei nach der Sanierung sehr gut angenommen worden. Dort zogen in diesem Frühjahr und Sommer 81 828 Schwimmer ihre Bahnen (2015 war das Bad wegen der Sanierung geschlossen).

Über 45 Millionen Euro

Man sei sehr zuversichtlich, dass sich diese guten Besucherzahlen auch fortsetzten, wenn das Freibad in Bad Wilhelmshöhe nach der Sanierung in diesem Jahr wieder öffne, sagt Herbst. Wenn diese Arbeiten abgeschlossen sind, werden die Städtischen Werke innerhalb von sieben Jahren über 45 Millionen Euro in die Sanierung der Kasseler Bäderlandschaft investiert haben.

Das scheint sich auszuzahlen: Insgesamt besuchten im abgeschlossenen Jahr 544 696 Menschen die Kasseler Bäder. „Das ist großartig“, sagt Pijanka. Solch hohe Zahlen habe man zuletzt im Jahr 1993 (555 000 Gäste) verbuchen können. 

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