Baukosten: 12,4 Mio. Euro

Mensa in Kassel hat jetzt 430 zusätzliche Plätze

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Anbau aus Glas und Stahl: Der neue Speisesaal geht am Montag in Betrieb. 430 zusätzliche Sitzplätze entstehen darin. Gern hätten wir Ihnen auch ein Bild aus dem Inneren gezeigt - der Fototermin wurde gestern aber kurzfristig untersagt. 

Kassel. Ein Dreivierteljahr mussten Studenten und Mitarbeiter der Uni die Zähne zusammenbeißen: Wegen der Bauarbeiten an der Zentralmensa gab es zeitweise lange Schlangen, weniger Auswahl auf dem Speiseplan und Baulärm zum Essen.

Ab Montag ist die neue Mensa jetzt komplett: Der neue Speisesaal wird pünktlich zum Mittagessen eröffnet.

Der Betrieb im alten, umgebauten Bereich der Mensa, wo sich auch die Essensausgabe befindet, läuft nach einer Sommer-Umbaupause bereits seit Oktober wieder. Im zur Ahna hin gelegenen Anbau stehen jetzt ab Montag 430 zusätzliche Plätze zur Verfügung. Mehr als 1000 Menschen können dann gleichzeitig in der Mensa speisen. Die Kapazitäten der Küche und an den Ausgaben reichen ab sofort für maximal 4700 Essen täglich aus. Derzeit nehmen bis zu 3500 Besucher pro Tag ihr Mittagessen in der Mensa ein. Angesichts weiter steigender Studentenzahlen ist also noch Luft nach oben.

Die Uni Kassel im Regiowiki

Weil die Uni in den vergangenen Jahren kräftig gewachsen ist - derzeit sind 21 500 Studenten eingeschrieben -, hatte die 1988 erbaute Mensa schon lange über ihrer Kapazität gearbeitet. Ursprünglich war sie für bis zu 2400 Essen am Tag konzipiert.

Im neuen Speisesaal könnte es künftig trotzdem eng werden: Denn der Blick auf die Ahna durch die fachwerkartig mit Stahlträgern durchzogene Glasfassade dürfte sehr beliebt bei den Mensagästen sein. Übrigens kommt auch die Frischluft für den neuen Speisesaal aus dem Flussbett der Ahna. Neben den zusätzlichen Sitzplätzen werden in dem Anbau auch eine Cafébar und eine Spielecke für Kinder eingerichtet.

12,4 Millionen Euro haben Um- und Anbau der Zentralmensa gekostet. Wegen stark gestiegener Stahlpreise fallen die Kosten 1,5 Millionen Euro höher aus, als ursprünglich kalkuliert. Finanziert wurde das Bauprojekt vom Land Hessen, das Geld stammt aus dem Heureka-Programm zum Ausbau hessischer Universitäten.

Aus diesem Programm werden zahlreiche weitere Neubauten auf dem im Entstehen begriffenen Campus Nord finanziert, unter anderem das derzeit neben der Mensa in die Höhe wachsende Hörsaal- und Campus-Zentrum. (rud)

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