Neueröffnung im Vorderen Westen

Restaurant "Boccaccio" in Kassel heißt jetzt nach Umbau  "Baccano"

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Mehr italienischer Genuss im Kasseler Kult-Lokal, dass jetzt nicht mehr „Boccaccio“, sondern „Baccano“ heißt: Betreiber Pietro Piancone hat die Restauranträume an der Ecke Goethestraße und Querallee aufwändig umbauen lassen.

Kassel. Das frühere „Boccaccio“ ist nach viermonatigem Umbau kaum wiederzuerkennen: Am Dienstag wird das Kult-Restaurant an der Ecke Goethestraße und Querallee wiedereröffnet – unter dem Namen „Baccano“.

Das italienische Wort bedeute Trubel oder Lärm, erklärt der neue Inhaber Pietro Piancone.

Ein Hinweis darauf, dass das Lokal bleiben soll, was es während der vergangenen vier Jahrzehnte war: ein quirlig-klassenloser Treffpunkt für Hungrige, Weinfreunde Kneipengänger und Flaneure aller Art im Vorderen Westen. Aber, wie Piancone betont, mit deutlich geschärftem italienischen Genießer-Profil.

Wer in diesen Tagen schon einmal neugierig den Kopf ins neue „Baccano“ steckte, der kam ins Staunen: Alle Räume des umgebauten Lokals gehen jetzt ineinander über, in zwei offenen und gleichwohl heimeligen Nischenbereichen können auch größere Gruppen mit Separée-Gefühl bewirtet werden. Bei Möbeln, Böden und einem langen Thekenbereich dominiert dunkles Holz und schafft mit verspielten Kronleuchtern und einer Wandgestaltung im Stil italienischer Villen-Klassik ein edles und dennoch unangestrengt gemütliches Raumgefühl.

Wandschränke voller Weinflaschen, eine Antipasti-Theke, ein verglaster Klimaschrank voller italienischer Schinken und Würste sowie eine imposante gusseiserne Aufschnittmaschine - Piancone: „Die ist fast 100 Jahre alt“ - setzen Signale, dass im „Baccano“ das Thema Genuss etwas höher gehängt werden soll als in der Vorgeschichte des Szenelokals.

Preis im Baccano sollen erschwinglich bleiben

Gleichwohl wird ein Augenmerk auf erschwingliche Preise gelegt, wie ein Blick in die Speisekarte zeigt. Von Antipasti oder Crostini als Weinbegleitung über allerlei Pizzen und hausgemachte Pasta aus einer in Mailand besorgten Nudelmaschine bis zum großen Fleischgericht und wechselnden Tagesfisch-Empfehlungen will das neue Restaurant offenkundig Genuss-Angebote für jeden Anspruch und Geldbeutel machen.

Von der Mittagskarte etwa kann man für 12,90 Euro je eine von sechs Vorspeisen und eins von zwölf Hauptgerichten kombinieren. Täglich ist ab 12 Uhr bis zum späten Abend geöffnet, einen Ruhetag gibt es nicht.

Mehr italienischer Genuss im Kult-Lokal: Betreiber Pietro Piancone hat die Restauranträume an der Ecke Goethestraße und Querallee aufwändig umbauen lassen. Die mächtige Aufschnittmaschine ist fast 100 Jahre alt.

Für sein zehnköpfiges Team hat Pietro Piancone auch zwei Barkeeper eingestellt, die den Gästen eine Auswahl von Cocktails und Longdrinks mixen. Ob mehrgängiges Menü, ein kleiner Imbiss oder bloß auf einen Kaffee, Wein oder anderen Drink: Jeder solle sich wohl und gut versorgt fühlen, sagt der Inhaber, der seinem „Baccano“ deshalb den Untertitel „Ristorante / Café / Bar / Pizzeria“ gegeben hat.

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