Neues Gewerbegebiet: SMA startet durch und feiert Geburtstag

SMA

Niestetal/Kassel. 400 Millionen Euro investiert SMA in den nächsten Jahren in seinen neuen Standort Sandershäuser Berg. Diese erfreuliche Nachricht und die SMA-Gründung vor 30 Jahren sind dem Bundesumweltminister am heutigen Dienstag einen Besuch in Niestetal wert.

Norbert Röttgen (CDU) erweist dem Solartechnikunternehmen seine Reverenz. Bei einem Festakt in dem künftigen Servicezentrum blicken Röttgen und weitere 300 Gäste auf die rasante Entwicklung des Unternehmens zurück.

30 Jahre SMA

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Sunny Island: Elektrizität für netzferne Gebiete Weltweit leben auch heute noch rund zwei Milliarden Menschen ohne einen Stromanaschluss. Und sind damit abgeschnitten von nahezu allen Errungenschaften moderner Zivilisation. Die Sunny Island Wechselrichter von SMA bieten hier eine saubere und kostengünstige Lösung. Die bauen auch in entlegenen Gebieten ein Stromnetz auf. Das ist nicht nur für Schwellenländer interessant, sondern etwa auch für Berghütten oder Inseln vor der schottischen Küste. © HNA
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Sunny Central: Leistungsstärker, effizienter – der Erfolg der Photovoltaik hat in den letzten Jahren zu stetig wachsenden Anlagengrößen geführt. Die Sunny Central Wechselrichter sind genau für diese Anlagen konzipiert. Sie lassen sich individuell auf die unterschiedlichen Einspeisebedingungen einzelner Länder anpassen und werden in großen Solarkraftwerken rund um die Welt eingesetzt. © HNA
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Sunny Tripower: Mit dem dreiphasigen Sunny Tripower lassen sich mittelgroße und große Photovoltaikanlagen besonders effizient und flexibel planen. Darüber hinaus sind bereits viele Funktionen in die Geräte integriert, die bei anderen Wechselrichtern zusätzlich installiert werden müssten. Das vereinfacht die Installation, erhöht den Ertrag und senkt die Systemkosten. Dafür wurde der Sunny Tripower 2010 mit dem begehrten Innovationspreis des 25. Symposiums für Photovoltaische Solarenergie in Bad Staffelstein ausgezeichnet. © HNA
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Sunny Mini Central: Die Sunny Mini Central Wechselrichter von SMA wandeln den Gleichstrom der Solarzellen in mittelgroßen und großen Photovoltaikanlagen mit einem hohen Wirkungsgrad von 98 Prozent in Wechselstrom um. Der flexible und robuste Wechselrichter verfügt über ein besonders günstiges Preis-Leistungs-Verhältnis und wird sowohl auf dem Dach als auch in Freiflächenanlagen eingesetzt. © HNA
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Sunny Boy: Die Sunny Boy Wechselrichter sind die „Kleinsten“ im SMA Produktportfolio. Sie kommen in kleinen und mittelgroßen Photovoltaikanlagen zum Einsatz und sind bestens für den Einsatz in Einfamilienhäusern geeignet. Dabei zeichnen sich die Sunny Boy Wechselrichter von SMA durch eine hohe Effizienz, besondere Anwenderfreundlichkeit, Zuverlässigkeit und Langlebigkeit aus. © HNA
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Eine Leiterplatte verlässt den Bestückungsautomaten der SMD-Bestückung, auf der Oberfläche sind die im Automaten daraufgesetzten Bauteile zu sehen. © HNA
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Die Mitarbeiter der Logistik sorgen dafür, dass die Mitarbeiter an den Bestückungslinien immer genügend Arbeitsmaterialien zur Verfügung haben (KANBAN-Prinzip). © HNA
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Hier wird ein Bestückungsautomat in der SMD-bestückung (SMD= Surface Mounted Device) neu eingerichtet. In den Automaten werden kleinere Bauteile, die auf den Bändern/ Rollen im Vordergrund sitzen, von Roboterköpfen auf die Leiterplatten gesetzt. © HNA
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Fünf Vorstände: Marko Werner, Roland Grebe, Pierre-Pascal Urbon (Vorstandssprecher), Jürgen Dolle und Uwe Hertel, leiten heute das Unternehmen. Die Unternehmensgründer bleiben als SMA Aufsichtsräte mit dem Unternehmen und seiner Entwicklung eng verbunden. © HNA
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Chefentwickler Volker Wagenbach. © HNA
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Preisverleihung GPTW, Schon seit 2006 belegt SMA beim Great Place to Work“ Wettbewerb regelmäßig vordere Plätze. 2011 nahmen Projektleiter Markus Beer, Personalvorstand Jürgen Dolle und Betriebsratsvorsitzende Yvonne Siebert den Preis als bester Arbeitgeber Deutschlands entgegen. © HNA
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Die erste Auslandsproduktion eröffnete SMA im zweiten Quartal 2010 in Denver, Colorado (USA). Im Dezember desselben Jahres folgte eine Produktion in Kanada. An beiden Standorten wird ausschließlich für den amerikanischen Markt produziert. Die Wechselrichter für alle anderen Länder werden auch weiterhin am Hauptsitz in Niestetal und Kassel produziert. © HNA
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5000ster Mitarbeiter, Lars Schulz wurde im Juni 2010 von Personalvorstand Jürgen Dolle als 5.000 Mitarbeiter bei SMA begrüßt. Insgesamt schaffte das Unternehmen im Jahr 2010 1500 neue Arbeitsplätze. © HNA
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Mit 500 Gästen wurde im Juli 2009 die Einweihung der weltweit größten und CO2-neutralen Wechselrichterfabrik an der Mündener Straße in Niestetal gefeiert. Die Festrede hielt die damalige hessische Umweltministerin Silke Lautenschläger. © HNA
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Mit der steigenden Zahl der Mitarbeiter wurden auch die Feiern bei SMA immer größer. Fanden die ersten Weihnachtsfeiern noch in den Firmenräumen statt, so sind heute die Kasseler Messehallen jedes Jahr Mitte Dezember Ort der Veranstaltung. Gleich geblieben ist dabei die Gestaltung des Festprogramms durch die Mitarbeiter. © HNA
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Börsengang: Vor drei Jahren wagte die SMA Solar Technology AG den Sprung an die Börse. Dem größten Börsengang des Jahres 2008 in Deutschland folgte noch im gleichen Jahr die Aufnahme des Unternehmens in den TecDAX. © HNA
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Einweihung Testcenter: Als erster Hersteller weltweit eröffnete SMA 2007 ein eigenes Testzentrum für Solartechnik. Die Wechselrichter des Unternehmens sind dafür konzipiert, auch unter widrigen Wetterbedingungen mehr als 20 Jahre effizient Gleichstrom in netzkonformen Wechselstrom umzuwandeln und die gesamte Photovoltaikanlage zu steuern. © HNA
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Immer wieder informierten sich hochrangige Politiker direkt vor Ort über das innovative und erfolgreiche Unternehmen aus Nordhessen. 2005 besuchte unter anderem der damalige Bundesaußenminister Joschka Fischer SMA. © HNA
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So groß wie zweieinhalb Fußballfelder: Die weltweit größte CO2-neutrale Fabrik für Solar-Wechselrichter an der Mündener Straße nimmt ihren Betrieb auf. Heute verlässt alle 30 Sekunden ein SMA Wechselrichter die Fertigung. 2010 eröffnet SMA Produktionsstätten in den USA und Kanada. © HNA
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Als erster Hersteller weltweit eröffnet SMA ein eigenes Testzentrum für Solartechnik – ein Beleg für den hohen Qualitätsanspruch des Unternehmens. SMA Wechselrichter sind für eine Lebensdauer von mindestens 20 konzipiert und müssen unterschiedlichsten (Witterungs-)Bedingungen standhalten – etwa extremer Kälte. © HNA
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Mit der Entwicklung der sogenannten String-Technologie legt SMA den Grundstein für den breiten Einsatz der Photovoltaik: Die Installation von Solaranlagen wird deutlich einfacher und kann nun auch von Elektrofachkräften durchgeführt werden. Vier Jahre später wird ein Sunny Boy von SMA Testsieger bei der Stiftung Warentest. © HNA
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Die drei Elektroingenieure, Günther Cramer, Peter Drews und Reiner Wettlaufer, gründen ein Ingenieurbüro für Regelsysteme. Der erste Unternehmenssitz für das kleine Team: eine ehemalige Bäckerei in der Kasseler Kohlenstraße. Bereits ein Jahr später zieht die „System-, Mess- und Anlagentechnik Regelsysteme GmbH“ (SMA) nach Niestetal. © HNA
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Solar Academy © HNA
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Sunny Backup: Solarstrom auch bei Netzausfall Fällt das Stromnetz aus, so werden aus Sicherheitsgründen auch alle Photovoltaikanlagen vom Netz genommen und speisen keinen Strom mehr ein. Mit der Sunny Backup-Lösung von SMA können Besitzer von Photovoltaikanlagen den auf dem Dach erzeugten Strom selbst nutzen. Der Sunny Backup-Wechselrichter schaltet innerhalb von Millisekunden automatisch auf Inselstromversorgung. So werden wichtige Verbraucher wie Heizungssteuerung oder Computer weiter mit Strom versorgt. © HNA
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Die Veranstaltung, bei der auch SMA-Vorstandssprecher Pierre-Pascal Urbon und Firmengründer Günther Cramer sprechen werden, bietet angesichts des besonderen Veranstaltungsorts aber auch einen Blick in die Zukunft von SMA. Gefeiert wird im Rohbau des Servicezentrums, das direkt an der Autobahn 7 entsteht.

Hier finden Sie noch mehr Informatioen zu SMA und der Unternehmensgeschichte:

-Blätterkatalog

-Regiowiki-Eintrag

Im Frühjahr 2012 soll der gigantische Bau in Betrieb gehen. Auf dem 50.000 Quadratmeter mithin also fast sieben Fußballfelder großen Grundstück, werden die Serviceaktivitäten des Unternehmens gebündelt. Dort werden künftig Wechselrichter repariert und gewartet. Die Geräte wandeln den aus Sonnenenergie gewonnenen Gleichstrom in Wechselstrom um.

Der Neubau, in dem zunächst 400 der 700 bislang auf mehrere Standorte verteilte Servicemitarbeiter einziehen, ist der erste Schritt von SMA auf dem Sandershäuser Berg. Die früher landwirtschaftlich genutzten Flächen bieten dem Unternehmen die Möglichkeit, den Standort flexibel zu erweitern.

2012 entsteht laut SMA-Sprecherin Susanne Henkel neben dem Servicezentrum ein Bürogebäude, das die übrigen Wartungskräfte beherbergen wird. Außerdem wird eine Halle für die SMA Railway Technology GmbH, die Bahn-Sparte der Firma, errichtet. (ket)

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